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Gelesen: Weihnachtsbücher

16 Dezember 2017







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weihnachtsbuecher

Ich schrieb ja schon einmal, dass ich die ganze Adventszeit über gerne Bücher mit weihnachtlichen Geschichten, sprich Weihnachtsschmonzetten, Weihnachtsschinken, weihnachtliche Sofabücher, verschlinge. Hier stelle ich euch einige davon vor:

Gelesen: Weihnachten für Anfänger


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     Titel: Weihnachten für Anfänger (2007 erschienen)
Autor: Annie Sanders
 ISBN: 978-3-499-24579-4


Inhalt: Nach einer Liebeshochzeit mit dem älteren Jacob findet  sich die selbstbewusste Akademikerin Beth als Heimchen am Herd auf dem Lande wieder. Im Dorffrauenverein lässt sie sich leichtsinnigerweise überreden, die Weihnachtsparty zu organisieren, wie es Jacobs erste Frau all die Jahre zuvor getan hatte...(Klappentext)

Rabenmeinung: Beth war mir sehr sympathisch. Sie tat mir Leid, wie sie sich da langsam immer mehr einfangen ließ, und konnte das gut nachvollziehen. So nach und nach entsteht immer mehr Chaos und am Ende scheint wirklich alles, einschließlich ihrer Ehe, den Bach hinunter zu gehen. Natürlich wendet sich, wie fast immer in den Weihnachtsromanen, irgendwann alles zum Guten. Die Heldin findet ihren Weg. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen, Beths Weg zu verfolgen und festzustellen, dass nicht alle Nachbarn und Familienmitglieder so fies sind, wie sie dachte.

 Ich vergebe
 
(5 Sterne)

Gelesen: Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

http://rabenseiten.de/blog/blogger%2017/buecher/weihnachten-in-der-kleinen-baeckerei.jpg Titel: Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg (erschienen 2017)
Autor: Jenny Colgan
 ISBN: 9783492311533


Inhalt: Polly, mit ihrer kleinen Bäckerei inzwischen sehr erfolgreich, möchte Weihnachten am liebsten eingekuschelt mit ihrem Freund Huckle allein im Leuchtturm verbringen. Aber das Leben kommt ihr mal wieder dazwischen: Ihre Freundin vertraut ihr ein heikles Geheimnis an, was Polly selber in Schwierigkeiten bringt, ihre Mutter ist mal wieder verstört, ihr unbekannter Vater liegt im Krankenhaus und möchte sie sehen, Huckle möchte heiraten, was Polly so gar nicht in den Kram passt, sie muss nun doch arbeiten an Weihnachten, und die Papageientaucher-Kolonie, die sie natürlich wegen ihres tierischen Freundes Neil sehr interessiert, scheint kurz vor dem Aus zu stehen.

Rabenmeinung: Das Buch ist schon der dritte Teil einer Trilogie. Besser ist es, wenn man die anderen Teile (Die kleine Bäckerei am Strandweg, Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg) vorher liest. Ich mag Polly sehr gerne, es hat mir imponiert, wie sie im ersten Band ein ganz neues Leben begonnen hat. Es ist schön, wie sich ihre Freundin Kerensa und sie trotz der Unterschiede in ihren finanzellen Möglichkeiten verstehen. Manche der Handlungs- und Denkweisen der beiden  kann ich allerdings nicht gut nachvollziehen. Natürlich gibt es ein Happy End, aber ich finde, dass dann doch manches unter den Teppich gekehrt wird.


(3 Sterne)

Gelesen: Hollys Weihnachtszauber

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Titel: Hollys Weihnachtszauber (erschienen 2013)
Autor: Trisha Ashley
 ISBN: 978-3442480210


Inhalt: Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen …(Klappentext)

Rabenmeinung: Holly ist im Sommer Chefköchin, im Winter hütet sie die Häuser samt der Tiere von Leuten, die nicht zuhause sein wollen oder können. Sie hat nichts übrig für Weihnachten, denn sie ist bei Baptisten-Großeltern aufgewachsen, die das Fest nur als Kirchenfest feierten. Zudem ist ihr geliebter Mann in der Weihnachtszeit ums Leben gekommen, und nun ist in der Adventszeit auch noch ihre Großmutter gestorben. Als sie den Auftrag bekommt, das Herrenhaus in Little Mumming zu hüten, hofft sie daher auf ein paar ruhige Urlaubstage mit Zeit, ihr Kochbuch weiter zu schreiben.

Wie es aussieht, wird Holly aber bald in das weihnachtliche Treiben im Dorf hinein gezogen. Zum Haus gehören nicht nur ein alter Hund und ein eben so altes Pferd, sondern auch noch ein Ziegenbock, und die nahebei wohnende Verwandtschaft des abwesenden Hausherrn erweist sich als hartnäckig bestrebt, die Weihnachtstage im Herrenhaus zu verbringen und ordentlich Weihnachten zu feiern. Als dann auch noch der Hausherr persönlich auftaucht, ist es nichts mehr mit ruhigen Urlaubstagen...

Ein sehr gemütliches Buch, es wird ausgiebig geschildert, wie Holly sich langsam in Little Mumming eingewöhnt, sie bekommt heraus, dass ihre Großmutter vor dem Großvater noch einen anderen Mann in ihrem Leben hatte und dass sie (leider?) eine engere Verbindung zum Herrenhaus hat, als sie dachte.

Ich mochte Holly, obwohl es mir manchmal etwas auf den Geist ging, wie gut sie die Küche im Griff hat und oft nebenher schnell mal eben mit der einen Hand einen leckeren Auflauf in den Backofen schiebt, während sie mit der anderen Hand Plätzchen fabriziert. Man kann sich natürlich schnell denken, wie ihr Happy End aussehen wird.

(5 Sterne)

Der Weihnachtswald

http://rabenseiten.de/blog/blogger%2017/buecher/der-weihnachtswald.jpg Titel: Der Weihnachtswald (erschienen 2017)
Autor: Angelika Schwarzhuber
 ISBN: 9783734101366

Inhalt: Wie jedes Jahr fährt Eva, eine erfolgreiche Anwältin, über die Weihnachtstage zu ihre Großmutter Anna. Sie ist bei ihr aufgewachsen, denn ihre Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen, als Eva noch klein war. Sie trifft nun nicht nur auf Philipp, der ihr Jugendfreund war und nun auf dem Gelände des weitläufigen Anwesens eine Gärtnerei betreibt, sondern auch auf das Waisenmädchen Antonie, das dort einen Nachmittag verleben soll. Wie sich heraus stellt, hat Eva nichts übrig für Kinder und schon gar nicht für Waisenmädchen. Sie ist drauf und dran, wieder heim zu fahren, als das Mädchen plötzlich verschwunden ist, mitten in einem Schneesturm. Philipp und Eva machen sich auf die Suche nach ihr und landen unversehends in der Vergangenheit.

Rabenmeinung: Eva ist anfangs eine toughe, nicht wirklich sympathische Geschäftsfrau. Warum das so ist, hat sich mir nicht so ganz erschlossen. Wenn sie in ihrer Jugendzeit bei ihrer Großmutter solche einschneidenden Erlebnisse hatte, warum hat sie nicht darüber gesprochen? Sicher hätte das ihr doch helfen können.

Die verschiedenen Zeiten sind gut beschrieben, man kann sich gut vorstellen, wie es dort aussieht.  Und in das Haus möchte man am liebsten sofort einziehen.

Während der Reise in eine andere Zeit verändert sich Eva, sie schließt auch Freundschaft mit dem Waisenmädchen, das sie vorher so ablehnte. Philipp und sie kommen sich natürlich auch näher, und sie lernt ihre Urgroßeltern kennen. Und ihre Oma Anna, die noch ein Mädchen ist...

Mir blieb die Beschreibung der handelnden Personen in Vergangenheit und Gegenwart manchmal zu sehr an der Oberfläche, man wird mit ihnen nicht so recht warm. Man sieht ja auch immer nur einen Ausschnitt aus ihrem Leben.

Spannend ist es natürlich, ob und wie die drei wieder in die Gegenwart zurück können.

 
(zwei Sterne)


Gelesen: Das Weihnachtshaus

http://rabenseiten.de/blog/blogger%2017/buecher/das-weihnachtshaus.jpg Titel: Das Weihnachtshaus (erschienen 2009)
Autor: Robin Jones Gunn
 ISBN: 9783499252983

Inhalt: Weihnachten ist ein Familienfest. Aber als Miranda Carson 11 Jahre alt war, starb ihre Mutter. Ihren Vater hat sie nie gekannt. Sie hat nur ein Foto geerbt, das ihn als Weihnachtsmann zeigt. Es trägt den Stempel eines Fotostudios in der Nähe von London. Miranda beschließt, ihren Weihnachtsurlaub in England zu verbringen, und nach ihrem Vater zu forschen. Sie kommt in eine kleine Stadt mit sehr gastfreundlichen und warmherzigen Menschen, die sie freundlich aufnehmen. Miranda findet auch eine heiße Spur zu ihrem Vater, doch wenn es jemand heraus fände, wer er war, würde das ihre neue gefundenen Freunde vermutlich sehr unglücklich machen, und sie wäre wieder allein.

Rabenmeinung: Miranda ist eine sehr unglückliche junge Frau, als es sie kurz vor Weihnachten in dieses kleine Dorf in England verschlägt. In ihrer Geschichte spielen Zufall und Schicksal eine große Rolle, die Geschehnisse sind fast schon unglaubwürdig. Aber es ist ja auch ein Weihnachtsbuch. Es ist schön zu lesen, wie sich Miranda durch die gastfreundliche Aufnahme in einem wunderschönen Weihnachtshaus und die Freundschaft zu dessen Bewohnern entwickeln und die Aversion, die sie gegen ihre Mutter und deren Leben als Schauspielerin hegt, ablegen kann.  Natürlich geht alles gut aus, wie es in einem richtigen Weihnachtsschinken sein muss. Der Schluss kommt ein bisschen abrupt, ich hätte doch gerne gewusst, wie es weiter geht. Aber heute stellte  sich heraus, dass das Buch der erste Teil einer Trilogie ist. Die Folgeteile gibt es allerdings nur auf Englisch: "Engaging Father Christmas" und "Kissing Father Christmas". Ich habe mir gerade die E-Books gekauft.

 
(5 Sterne)

Einen schönen Samstag!


PS: @Malesawi: Bin eigentlich auch "auf Reihe". Weihnachten kann kommen!

@Traude Rostrose:  Ja, es ist irgendwie schon irre, wieviel Geld an Weihnachten ausgegeben wird! Dann gehe ich mal verlinken...

Unnütze Fakten über Weihnachten 2.

14 Dezember 2017

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Nr. 2

Weihnachtswünsche:

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  • Für 97 %  der Deutschen ist das gute Essen am wichtigsten.
  • 90 % verbinden Weihnachten vor allem mit Geschenken.
  • 76 % finden die besinnliche Stimmung am wichtigsten.
  • 52 % der deutschen Arbeitnehmer suchen auf der Weihnachtsfeier ihrer Firma ein erotisches Abenteuer.
Weihnachtsgesellschaft:

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Bei uns in Deutschland ist Weihnachten vor allem ein Fest der engeren Familie:
  • 2/3 der Deutschen feiern gemeinsam mit Partner oder Partnerin, viele mit ihren Kindern.
  • 73 % haben auch Eltern und/oder Schwiegereltern dabei.
  • 3 % verbringen Weihnachten alleine.
  • 25 % würden Weihnachten gerne in größerem Kreis feiern, wie es zum Beispiel in Amerika üblich ist.


Weihnachtsessen:

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  • 45 % machen das Weihnachtsessen zu Hause.
  • 42 % besuchen Freunde oder Verwandte zum Essen.
  • 36 % essen  Würstchen mit Kartoffelsalat.
  • 27 % essen lieber Geflügel.
  • Bei 14 % gibt es Raclette, bei 10 % Fondue.
  • 10 % essen Fisch.
  • Der Alkoholkonsum in Deutschland steigt (vermutlich wegen erhöhten Glühwein-Verbrauchs) im Dezember um 36 % an.
  • Das Weihnachtsmenü kostet in Deutschland durchschnittlich 32 Euro pro Nase.
  • Wie kalorienreich es ist, ist den meisten Deutschen egal.

Tiere zu Weihnachten

  •  7 von 10 britischen Hunden kriegen zu Weihnachten ein Geschenk von ihren Besitzern. Ob die deutschen Hunde auch so glücklich sind?
  • Die Rentiere vom Weihnachtsmann heißen Dasher, Dancer, Prancer, Vixes, Comet, Cupid, Donner, Blitz und Rudolf. Anscheinend sind sie entweder weiblich oder kastriert, denn sonst trügen sie kein Geweih.
  • Angeblich singen über 50 % der Amerikaner ihren Haustieren regelmäßig Weihnachtslieder vor.

Geschenke, Geschenke...
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  • Ca. ein Drittel der Deutschen füllt am Nikolaus-Tag die Schuhe der Partner/innen und/oder Kinder.
  • Jeder Deutsche gibt an Weihnachten durchschnittlich 245 € für Geschenke aus.
  • 19% machen dafür sogar Schulden!
  • Insgesamt werden in Deutschland fast 77 Milionen Euro für Weihnachtsgeschenke ausgegeben.
  • Über 40 % der Deutschen verschenken elektronische Gerätschaften.
  • Bei uns beschenkt jeder zu Weihnachten durchschnittlich 5 bis 7 Personen.
  • 40 Prozent der Deutschen kaufen die Weihnachtsgeschenke erst wenige Tage vor Heiligabend.
  • Die meisten Beschenkten schätzen den Wert der Geschenke um ungefähr 10% niedriger ein, als sie tatsächlich gekostet haben. Am schlechtesten kommen dabei Großeltern-Geschenke weg.
  • Verpackte Geschenke mögen alle lieber als unverpackte. Schon der Anblick des Geschenkpapiers macht gute Laune.
  • Im Durchschnitt braucht jeder Deutsche jedes Jahr rund 2 Stunden und 23 Minuten zum Verpacken von Weihnachtsgeschenken.
  • Unerwünschte Geschenke werden von 28% der Deutschen einfach weiter verschenkt. 20 % der Beschenkten tauschen sie um.
  • 13  % der Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke im Internet.
  • 45% der Geschenke bringt in Deutschland der Weihnachtsmann und 39% das Christkind.

Weihnachtspost

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7,2 Mio Pakete werden jetzt pro Tag alleine bei DHL verschickt. – Quelle: https://www.express.de/18462430 ©2017
  • Jeden Tag werden jetzt über 7 Millionen Pakete allein mit DHL verschickt.
  • 75 % der Deutschen rufen ihre Lieben zu Weihnachten an.
  • 52 % schreiben Weihnachtskarten oder -briefe.
  • 20 % schreiben eine SMS.
  • Ungefähr 80 % der Männer und 50 % der Frauen haben keine Lust, Weihnachtspost zu verschicken. 19 % der Männer und 40 % der Frauen tun dies dagegen sehr gerne. 
Klugscheißermodus aus

Manches finde ich schon sehr verblüffend, in anderen Aussagen finde ich mich wieder. Geht euch das auch so? Liegt ihr "in der Norm" oder auch bei manchen Dingen daneben?

Den ersten Teil der unnützen Weihnachtfakten findet ihr hier: [LINK]

Macht es euch schön gemütlich!
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