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18 April 2015

Samstagskaffee und: dekorative Krise

Heute gibt es bei mir Apfelsaft (auch wenn man es nicht sieht *ggg*). Die Ostersachen sind nun abgeräumt, und nun stehe sitze ich da: Was soll ich nun bloß dekomäßig aufstellen und -hängen? Die Woche über war ich bei Pinterest unterwegs und habe so dieses und jenes gefunden, was mir gefällt.

Pinteristische Frühjahrsdeko:

Solche Schmetterlinge zum Beispiel (ganz runter scrollen): [LINK]
Oder doch als Origami-Dinger: [LINK]
Oder dieses: [ LINK] (Originalbild im Blog leider nicht auffindbar. Vermutlich wieder mal falsch verlinkt mit der Blog-URL statt mit der URL des entsprechenden Posts)
Das mag ich auch: [LINK]  (dito)
Die Laternchen von hier sind aber auch hübsch: [LINK]
Oder Smillas Annemonen [LINK]
Vielleicht auch einfach so ein Draht-Herz: [LINK]
So ähnliche Blumenpötte hätte ich eigentlich, doch wo kriegt man solche Pflanzen her und wie heißen die überhaupt??? [LINK]
Vielleicht doch lieber Schleierkraut wie hier (auch runterscrollen): [LINK]

Hachtz! Wat denn nu??? Ich leide an einer dekorativen Krise. Oder ist es gar ein dekorativer Burn-Out??? Und ihr? Pinnt ihr noch, oder dekoriert ihr schon?

Die übrigen Kaffeetanten findet ihr wie immer bei Ninja [LINK]




16 April 2015

Veilchentag!

Die Rabenfrau über Veilchen
Anfang der Woche war bei uns Veilchentag! Am Vormittag war noch nichts zu sehen, und nachmittags waren auf einmal die ganzen kleinen Veilchen aufgeblüht.
 
Bei Nikolaus Lenau sendet das Veilchen

     ... ungesehen
    bei sanftem Frühlingswehen
    süßen Duft
    durch die Luft.

(Das ganze Gedicht kann man hier nachlesen: [LINK])

Nun, auf unserer Wiese sieht man die vielen Veilchen sehr wohl. Aber wunderbar riechen tun sie auf jeden Fall! Die Kunst, Veilchenduft zu extrahieren kam im 14. - 15. Jhdt. aus dem Orient zu uns. Heute wird er meist synthetisch hergestellt, denn echtes Veilchen-Duftöl ist sehr teuer. Um die Nase zu erfreuen und den Duft wahrnehmbar zu machen, braucht es nämlich 10.000.000 Moleküle pro ml Luft.  Rosen kann man dagegen schon bei 200.000 Molekülen pro ml Luft riechen. Früher benutzte man zur Parfumherstellung meistens eine bestimmte Iriswurzel. Man bekommt sie auch heute noch in der Apotheke.

Veilchenduft soll nervenberuhigend, stimulierend, und harmonisierend wirken, einen klaren Kopf machen für schwierige Entscheidungen und den Schlaf fördern. Am besten erschnüffelt frau ihn "live" im Vorübergehen oder im eigenen Garten, oder pflückt sich ein kleines Sträußchen. Leider halten die hübschen Blümchen nicht sehr lange in der Vase.

Mehr über Veilchen auf meiner Veilchenseite hier: [RabenLINK]

Ich wünsch' euch was!

15 April 2015

Schon entostert?


So langsam wird es Zeit, den Osterhasen samt Eiern wieder in den wohlverdienten Urlaub, sprich: in seine Kiste, zu schicken. Den Osterstrauß mit den bunten Hänge-Eiern habe ich heute abgeräumt. Und so nach und nach wird auch das Übrige wieder verschwinden. Viel hatte ich dieses Jahr sowieso nicht ausgepackt. Aber trennen kann ich mich von den Teilen, die auch Ostern in der Kiste verbrachten, irgendwie doch noch nicht. Vielleicht nächstes Jahr! Schließlich geht der Karton ja noch zu...

Grüßle

heute in Frühlingslaune

PS: Vielen Dank für eure lieben Osterwünsche. Der Osterhase war recht fleißig für uns: 4 Schokohasen nennen wir nun unser eigen. Hmmm. Was nun tun damit? Einfach die Köppe abbeißen und aufessen?

@ ANGELIKA: An Taormina kann ich mich nicht erinnern. Die Poldi treibt sich eher in hübschen, kleinen Dörfchen herum. Ich bin übrigens auch kein Kluftinger-Fan. Der Gute entzweit die Menschheit in unserer Bücherei. Die einen lieben ihn, die anderen mögen ihn überhaupt nicht. Die Filme gefallen mir merkwürdigerweise, aber da ist "der Klufti" auch nicht ganz so verbohrt, glaube ich.

14 April 2015

Gelesen: Tante Poldi und die sizilianischen Löwen von Mario Giordano

Verfasser: Mario Giordano

Titel:  Tante Poldi und die sizilianischen Löwen

Inhalt: Tante Poldi ist nach einigen Schicksalsschlägen von Schwermut gebeutelt und möchte nach Sizilien umsiedeln um sich dort, wie sie sagt, gepflegt zu Tode zu saufen, unter heißer Sonne und mit Meerblick. Aber davor ist ihre angeheiratete Verwandtschaft, die sie ins italienische Dolce Vita einführen will, und es kommt ihr auch ein Kriminalfall und ein sehr dekorativer Commissario dazwischen...

Rabenmeinung: Tante Poldi ist eine gestandene Bajuwarin aus München mit Erfahrung. Nach dem Tode ihres geliebten Ehemanns zieht sie nach Sizilien, der Heimat ihres Mannes, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Sprich: Sie möchte sich tot saufen, aber bitte unter heißer Sonne und mit Meerblick. So lässt sie sich von ihrem Neffen in einem etwas altersschwachen Alfa Romeo dorthin kutschieren, wo sie die Verwandtschaft ihres verstorbenen Gatten glücklicherweise bereits erwartet, um ihr die Todessehnsucht auszutreiben und ihr das Dolce Vita nahe zu bringen. 

Neben Alkohol, Sonne und Strand hat Poldi noch ein weiteres Hobby: Sie fotografiert Polizisten. Und: Es erweist sich, dass sie den kriminalistischen Spürsinn ihres Vaters geerbt hat. Den kann sie auch gut brauchen, denn der hübsche junge Mann, den sie für Garten- und Renovierungsarbeiten angeheuert hat, ist eines Tages plötzlich verschwunden und taucht als Leiche mit zerschossenem Gesicht am Strand wieder auf. Poldi stürzt sich in die Mordermittlungen sowie auf den etwas unterkühlten, aber sehr attraktiven Commissario Montana, der ihr allerdings dann doch nicht so schnell zu Füßen sinkt, wie sie es erhofft.

Erzählt wird die ganze Geschichte quasi aus zweiter Hand von Poldis Neffen nach ihren Berichten. Er ist Autor eines noch zu schreibenden Romans, der zu diesem Behufe immer wieder ein Dachkämmerchen in ihrem Hause bewohnt und die Tante offensichtlich sehr mag, wenn sie ihn auch mit ihrer Freizügigkeit hin und wieder ordentlich in Verlegenheit bringt.

Als Nordlicht habe ich mich mit "der Poldi" anfangs nicht so einfach anfreunden können. Sie ist mir eigentlich doch ein wenig zu drastisch und freizügig („Dezens ist Schwäche, merk dir des!“), und ich wunderte mich, wie sie in Italien sogleich Freunde findet. Ich musste mich erst einlesen und brauchte eine ganze Weile, um mich an die resolute ältere Dame mit dem großen Herzen und der schwarzen Perücke zu gewöhnen, schließlich ist sie doch wesentlich schrulliger und schriller als die feinsinnige Miss Marple der Agatha Christie. 

Aber irgendwann musste ich dann doch über ihre drastischen Sprüche und ihre Offenherzigkeit lachen und freute mich daran, wie heftig sie ihren Commissario umgarnt und nebenbei noch den Kriminalfall löst.  Witzig ist auch, wie Poldi ihrem verblüfften Neffen immer mal wieder in Stichwörtern aufzeigt, dass sie eine wild bewegte Vergangenheit hinter sich hat und so ganz nebenbei erwähnt, dass sie gut bekannt ist mit illustren Persönlichkeiten wie zum Beispiel Ringo Starr, der ihr sogar noch bei ihrem Kriminalfall hilfreich unter die Arme greift. Sehr schön finde ich, wie man so ganz nebenbei auch einiges über Sizilien und die Sizilianer erfährt und so Lust auf Urlaub, Strand und Sonne bekommt (wenn auch nicht unbedingt auf die Alkoholmengen, die Poldi sich so einverleibt). Ich vermute mal, dass es noch Fortsetzungen geben wird. Alles in allem ein witziges Buch, am besten auf einer Strandliege zu lesen. Ich vergebe




4 Sterne


Vielen Dank an Blogg dein Buch und an den Bastei-Lübbe-Verlag!
  • Website des Verlags: Bastei-Lübbe
  • Das Buch bekommt man beispielsweise hier: [LINK], es ist auch für den Kindle erhältlich und als Hörbuch.
  • Blogg dein Buch-Website: Blogg dein Buch

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