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Ich und meine Schlüssel...

21 August 2012

via [LINK]

Diese Geschichte ist nun schon ein paar Wochen her, aber bei meiner Blogrunde gestern bin ich auf einen ähnlichen Bericht gestoßen und wurde wieder daren erinnert! Hier kommt meine Schlüsselgeschichte:

Ja, ich hab 'nen Schlüssel in der Hand. Zack, die Wohnungstür fällt ins Schloss. Ich klabastere im hausfraulichen Räuberzivil (ihr kennt das: olle Jeans, schäbbiges T-Shirt) in den Keller, um die Waschmaschine zu füttern. Als ich wieder oben vor meiner Wohnung stehe, fällt mir auf: Zwar habe ich tatsächlich einen Schlüssel in der Hand, aber es ist mitnichten der zu meiner Wohnungstür! GRRRR!
Ich klingele bei Frau Nachbarin. Sie schlägt einen Einbruchsversuch mittels ihrer Buskarte vor. Nach gefühlten 15 Minuten Herumprokelns bricht diese ab, aber die Wohnungstür bleibt mir immer noch verschlossen. Merkwürdig, in Filmen funktioniert das doch immer! Und der Hausmeister in meiner alten Wohnung hat vor ein paar Jahren auf diese Weise auch schon mal meine Wohnungstür aufbekommen. Was nu? Ich brauche wohl doch männliche Hilfe! Im Haus ist natürlich gerade kein männliches Wesen greifbar.

Den Gatten anrufen, den ich hatte! Glücklicherweise habe ich in weiser Voraussicht vor einiger Zeit seine Handynummer auf einem Zettel in der Schublade meines Treppenhaus-Schränkchens deponiert. Tuuuut...tuuut "Jahaaa..." keucht mein Liebster atemlos ins Telefon , ach, stimmt ja, er befindet sich gerade in der Walachei irgendwo im Walde und joggt und wird erst in einer Stunde kommen können. Mist!

Zum Glück erreicht der Rabenmann per Handy dann noch Sohn1, gerade noch, bevor sich dieser auf den Weg zur Arbeit gemacht hat. Dieser flitzt schnell nochmal in seine Wohnung, holt seinen Schlüssel und kommt bei mir vorbei. Ich bin gerettet!

Seitdem gucke ich immer erstmal, ob ich auch den richtigen Schlüssel ergriffen habe, bevor ich die Tür ins Schloss ziehe...


Kommentare :

  1. Au weia! ;0) War denn wenigstens noch genug Zeit für einen Kaffee und ein nettes Pläuschchen mit der Nachbarin?

    Sonnige Grüße,
    Sonja

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  2. Guten Morgen Ursel,
    im Nachhinein liest sich das ja wirklich köstlich :-))))
    In dem Moment hast Du das sicher ganz anders empfunden. Gott sei Dank ist es ja gut, schnell und preiswert ausgegangen. Und die Buskarte Deiner Nachbarin? Ich hoffe, Ihr konntet drüber lachen und habt zusammen einen Kaffee auf diesen Nervenkrimi getrunken!!!1 :-)

    Ganz liebe Grüße, Birgit

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  3. Ein "Schlüsselerlebnis" mit Happy End, bei mir musste der Schlüsseldienst ran und das war dann ein ziemlich teurer Spaß.

    Liebe Grüße vom linken Niederrhein.

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  4. Liebe Ursel, das hätte mir auch passieren können :-)
    Ich bin eher eine Meisterin beim "Verlegen" des Schlüssels. Ich suche manchmal ewig, bis ich wieder finde wo ich ihn hingelegt habe, das Gleich bei Geldbörse, Sonnenbrille .... :-)!
    Alles liebe
    Yvonne

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  5. Ohwe! Naja, ging ja noch mal gut aus. Nur schade um die Fahrkarte der Nachbarin!
    GGLG,
    Bianca

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  6. Wer kennt das nicht *lach*. Ich achte vor allem vermehrt darauf, meinen Autoschlüssel auch außerhalb des Kofferraums zu parken, bevor ich selbigen schließe. Wir haben nur noch ein Auto und es wäre mir ein Graus, wenn ich mal bei einem größeren Wochenendeinkauf, der sich selten in zu Fuß erreichbarer Nachbarschaft befindet, ohne Autoschlüssel da stünde. Wobei ich den Kofferraum nicht abschließe, aber das Auto schließt sich innerhalb von Minuten selbst ab. Ich vermute, die Rückgabe des Einkaufswagen würde schon reichen.
    Lieben Gruß
    Elke

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  7. Noch mal gut gegangen. Vor Jahren ist mir etwas ähnliches passiert, leider musste ich den teuren Schlüsseldienst rufen. :( Seitdem immer irgendwo Schlüsselchen deponiert. :))) Grüß dich lieb, Yvonne

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  8. Oh ja, eine Schlüsselgeschichte habe ich auch....aber bei meiner waren mein Vater, mein Mann, Tochter und ich ausgesperrt....obwohl wir ALLE den Haustürschlüssel in der Hand hatten. Aber wenn das Schloss kaputt ist, nützen auch die Schlüssel nichts :0)))!!!
    Wie bei Dir ist es aber noch einmal gutgegangen!!! Man sollte wirklich irgendwo einen Ersatzschlüssel hinterlegen!
    Viele liebe Grüße Barbara

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  9. Ach... wie bekannt kommt mir das vor!

    Irgendwie beruhigend, daß sowas nicht nur mir passiert! Ich will das nieeeee wiedaaaaa erleben!!!!

    Viele liebe Grüsse, bine

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  10. Ohje - ist mir zum Glück schon sehr lange nicht mehr passiert.
    Aber nachts hab' ich das Schlüsselbund mal von außen stecken lassen -zum Glück kam kein ungebetener "Gast" vorbei. ;-) Obwohl - die kommen auch "so" rein, wenn sie wirklich wollten ...

    Alles Liebe nochmal
    Sara

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  11. Na, ich bin auch so eine Schlüsselexpertin. Wir haben dem Papa hinterhergewinkt, der zu einem Seminar fuhr. Ich musste eine Stunde später auch los und stand im Schlabberlook und ungeduscht mit den Kindern draußen. Die Jünsgte hatte die Haustür richtig zugezogen (und ich natürlich keinen Schlüssel dabei.) Tja, grübel, grübel... Wir haben keine ganz direkten Nachbarn (und in meinem Aufzug konnte ich echt nicht unter Menschen), keinen Schlüssel versteckt und weder Herr,noch Frau Seltenartig besitzen ein Handy... aber zum Glück einen Hammer und ein einziges Fenster mit einfach Glas.

    Den Rest kannst du dir sicher denken...

    Liebe Grüße
    Nula

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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