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Geliebte Haushaltsdinge...

19 Februar 2013

Markus von "Teacup in the Garden" hat letzten Sonntag [LINK]  nach unseren Lieblingsküchensachen gefragt. Ich liebe vor allem meine "dänischen Becher". Meine Mutter hat sie uns vor vielen Jahren mal geschenkt, als sie hier zu Besuch war, und sie sind eigentlich jeden Tag im Einsatz. Inzwischen sind sie schon ein wenig abgestoßen am Rand, aber ich mag sie immer noch. Aus der Serie besitze ich nur diese Becher (ich weiß überhaupt gar nicht, ob es noch etwas anderes gibt!), aber sie passen auch ganz gut zu unserem weißen Alltagsgeschirr von Arzberg, das sinnigerweise "Daily" heißt, und dessen Tassen im Schrank verstauben. Für diese Becher habe ich den Rest meiner Kaffee- bzw. Teebecher (jahrelang zusammengesammelt, aus jedem Dorf ein Haus, sozusagen) über den Jordan geschickt, denn mein Platz im Küchenschrank war immer sehr begrenzt.

Und ich mag meine beiden Teekannen.



Die für "jeden Tag" ist von Bredemeijer aus Holland. Das Praktische an ihr: Sie ist doppelwandig, deswegen bleibt der Tee schön heiß, und man braucht kein Stövchen.




Die Kanne "für fein" heißt Mono Filio, und ist, wie ich letzthin gelernt habe, eine Designerkanne (von Tassilo von Grolman, wer immer das sein mag). Das war mir derzeit gar nicht bewusst, mir hat einfach das eingebaute Stövchen gefallen. Sie kann übrigens auch Glühwein...

Eigentlich könnte ich noch ewig fortfahren mit geliebten Haushaltsdingen. So mag ich den Teebehälter der Robert Watson Pottery, der oben mit auf's Bild geraten ist, auch sehr gerne, ich hatte mich damals in die aufgedruckte Eignung für "at home or on safari" verliebt. Es existiert auch noch die passende Kaffeedose dazu.

Abgesehen von einem Tortenheber (hihi, beim hiesigen Haushaltswarengeschäft wusste übrigens niemand, was das ist. Hierzulande heißt so ein Teil nämlich Tortenschaufel), der aber Erinnerungswert hat und deswegen bleiben darf, gibt es inzwischen bei uns eigentlich in der Küche nichts mehr, was ich absolut nicht leiden mag. Na ja, ich hatte ja auch über 30 Jahre Zeit zum Sammeln. Da kann man es schließlich schon schaffen, nach und nach Erb- und Billigteile, die man hässlich findet, auszusondern und gegen Schöneres auszuwechseln, finde ich.

Ich musste allerdings jedes Mal gegen den Rabenmann ankämpfen, der die Sachen immer "noch gut" fand. Wenn man "noch gut" als "noch funktionsfähig" bezeichnet, stimmt das ja auch. Aber wenn die Dinge einem, wie die Flylady [LINK] meint, "kein Lächeln entlocken", sollte man nicht unbedingt an ihnen festhalten, finde ich! Man muss natürlich Schwerpunkte setzen, denn ein Gänsebräter, den ich vielleicht einmal im Jahr und dann auch nur in der Küche brauche, und der ansonsten im Keller im hintersten Regal steht, muss nun nicht unbedingt meinem Geschmack entsprechen. Andererseits könnte man sich natürlich auch fragen, ob so ein Teil in diesem Falle tatsächlich vonnöten ist... Ich gehe dann mal in mich!

Habt es schön!

 
PS: @MARKUS: Mrs. Winterbottom, von der wir einen Behälter
für Besteck besitzen, hat anscheinend abgeguckt. [LINK]

Bei deinem Watson-Geschirr (Hey, das scheint eine Dynastie zu sein!!!) nämlich [LINK].

Oder die beiden haben den selben Designer...


Wie schön, dass wir mit dem "VOR DER GLOTZE FUTTERN" nicht alleine sind! Wir betreiben dieses allerdings auch erst, seit die Jungs aus dem Hause sind. Schließlich muss man als Eltern ja ein gutes Vorbild abgeben, gell? Und meine Oma mochte das Essen vor dem Fernseher übrigens auch nicht, aber in ihrer "guten Stube" wo der Kasten stand, durfte man sowieso nur bei absoluten Ausnahmegelegenheiten wie Geburtstagen und Goldenen Hochzeiten und Weihnachten oder so essen.

@VANY: Echt, Extra-Glotze in der Küche? Boah! Ach ja, und du hast Recht: Das auf dem Bild bei den Blümchen ist tatsächlich nicht Mrs. Poppins, sondern ein Mann. Er fliegt mit seinem Schirm und einem Koffer über irgend eine Stadt. Das Bild ist nämlich die Kopie einer alten Ansichtskarte.




Kommentare :

  1. Liebe Ursel,

    nach meiner schönen Zeit in München brüte ich nun eine Grippe aus...Da gibts auch ganz viel Tee.
    Ich liebe auch alles rund um Kaffee und Tee Behältnissen..Nur hab ich nicht endlos Platz:-)

    Liebe Grüße aus dem 7ten Stock, deine Katrin

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  2. Liebe Ursel,
    herrlich, Tortenheber, Tortenschaufel... Diese regionalen Besonderheiten gefallen mir immer ganz besonders gut!!! In meiner Küche finden sich bestimmt auch zig Sachen, die ich schon jahrelang habe und die mir sehr ans Herz gewachsen sind! Toll, aus diesem Thema einen Post zu stricken!!! Sehr gefallen hat mir auch Dein Beitrag zum Thema Blog-Mobbing!!! Du hast die derzeitige Situation sehr gut beschrieben, ich finde einiges an Kommentaren wirklich unglaublich schlimm. Da wird man dünnhäutig! Ich musste diese Erfahrung ja auch schon mehrfach machen... Was ich allerdings auch schade finde, das freundlich angebrachte Kritik leider mit den schlimmen Pöbeltypen in einen Topf geworfen wird.

    Ganz liebe Grüße, Birgit

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  3. Kleine Korrektur: Der Tortenheber heißt nicht "Tortenschaufel" sondern "Kuachaschaufl" (=Kuchenschaufel). Für Torten hat der Schwabe doch gar kein Geld ;)

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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