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Nach der gewissen Würze nun auch die andere ...

18 Oktober 2013

Nachdem letztes Jahr die gewissen Würze in der braunen Flasche mit dem gelben Etikett ihren 125. Geburtstag feiern durfte [RabenLINK], ist jetzt Konkurrenz-Firma dran, sogar mit dem 175. Geburtstag!

Carl Heinrich Knorr gründete 1838 in Heilbronn ein "Specerei-Waarengeschäft" (sprich: einen Gemischtwarenladen wie mein Opa!),  nach einigem Hin und Her gründete er dann ein "Engros-Geschäft in Reis, Gerste, Sago und Landesprodukten", das erste Erfolge mit dem Export von Dörrobst nach Ungarn brachte, in dem aber bald Suppenpräparate aus Hülsenfrüchten, Gemüse und Gewürzen hergestellt wurdenc deren erste eine Spargelsuppe war. Die Söhne des Eigentümers bauten die Fabrik aus und konnten bald expandieren und ihre Produkte nach Frankreich, in die Schweiz und nach Österreich exportieren. Die Fertigsuppen gab es zunächst in Tüten, dann in Tafelform und schließlich in Form der bekannten Erbswurst (im Inneren ist sie keine Wurst, sondern besteht aus Tabletten für Einzelportionen), die es auch heute noch gibt (allerdings heute mit ein paar mehr Zutaten als Rinderfett, entfettetem Speck, Erbsenmehl, Zwiebeln und Gewürzen) und ab 1910 als Brühwürfel.

Und jetzt oute ich mich wieder mal als Rabenhausfrau, denn ich greife auch manchmal zu Zutaten aus dieser Firma. Notfalls esse ich auch Tütensuppe. Erbswurst habe ich allerdings noch nie verwendet. Und ihr?

Schönes Wochenende!



1 Kommentar :

  1. Doch, die Erbswurst kenne ich und mochte sie schon als Kind. Ab und zu mache ich sie heute noch obwohl ich kein Suppenliebhaber bin.
    LG Papierfrau

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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