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Buchbesprechung: Magie der Schatten (E-Buch)

16 Januar 2014

Verfasser: Thomas Lisowsky
Titel: Magie der Schatten

ISBN: 978-3-943835-77-0  
Handlung:

Die Geschichte handelt von einem allem Anschein nach recht unfähigen jungen Zauberer, dem Magier-Mädchen Lenia, das ihn liebt, und dem ausgemusterten Söldner Raigar, der das Töten satt hat und eigentlich nur eine ehrliche Arbeit sucht.

Mein Fazit:

Das Buch erzählt gleich zwei Geschichten, die zunächst allem Anschein nach gar nichts mit einander zu tun haben. Ziemlich lange laufen die Geschichten nebeneinander her. Thomas Lisowsky erzählt immer abwechselnd die Geschichte Nairods und Raigars. Mich hat das ziemlich gestört, weil ich immer wieder Schwierigkeiten hatte mich in die jeweilige Situation hinein zu finden.

Die eine Geschichte handelt von Nairod, einem jungen Magier, dessen Fähigkeiten anscheinend nicht allzu ausgeprägt sind. Er erscheint ziemlich finster und ist recht unwirsch über sein mangelndes Können. Das Mädchen Lenia ist da anders, sie scheint begabter zu sein als er, und ist ein regelrechter Bücherwurm.  Lenia liebt Nairod und möchte ihn gerne aufrichten und anspornen. Sie überlässt ihm Bücher, die er allerdings meistens ungelesen zurück gibt.
Aber dann ist da dieses zerstörte Buch, was sie mal einer Buchhändlerin abgekauft hat. Nairod ist ganz fasziniert davon und glaubt, durch dieses Buch, geschrieben von dem geheimnisvollen Glasmann, etwas ganz Besonderes zu erlangen: Unsterblichkeit. Damit meint er, endlich erreichen zu können, was er sich erträumt und was ihm wichtig ist: die Bewunderung und Hochachtung der anderen Magier. Und so er macht sich, mit der etreuen Lenia auf den Fersen, auf die Suche nach der zweiten Hälfte des Werkes.

Der Protagonist der anderen Geschichte ist Raigar, er war (wie es aussieht, ein sehr fähiger) Söldner des Kaisers. Der Kaiser hat  nun, da der Krieg wohl beendet ist, seine Söldner ausgemustert und will sie  anscheinend alle hinrichten lassen. Auch Raigar wird gefangen genommen und soll am nächsten Morgen getötet werden. Mit Hilfe des undurchsichtigen Vicold gelingt ihm und einem wilden Haufen anderer Söldnern die Flucht.

Mit den Charakteren konnte ich mich irgendwie nicht richtig anfreunden. Besonders der Nairod erschien mir immer sehr undurchsichtig und wurde mir das ganze Buch über nicht wirklich sympathisch.

Die Geschichte wechselt nun immer zwischen den Erlebnissen Nairods und Lenias und den Abenteuern Raigars hin und her, bis dann alle im letzten Viertel des Romans auf einander treffen. Und man erkennt, worum es eigentlich wirklich geht. Und – Zack! – schon ist das Buch auch schon zu Ende, was mir dann doch ein bisschen zu plötzlich ging. Es bleiben auch ein paar lose Enden. Man fragt sich, was aus Raigar und besonders aus Nairod, nun werden wird. Wer weiß, vielleicht gibt es ja noch einen zweiten Teil?

 Die bisweilen recht flapsige Sprache, die manchen so gefällt, hat mir nicht zugesagt, und die ziemlich drastischen Kampfszenen waren eigentlich gar nichts für mich (Ich gestehe, ich habe da manches schnell quer gelesen). Und trotzdem wundere ich mich etwas, dass so viele Schlachten und Kämpfe in aller Ausführlichkeit beschrieben werden, während am Ende... Nun, ich will hier keinem die Freude verderben. Es liegt vermutlich mal wieder an mir, weil ich einfach kein Freund von solch finsteren und etwas blutrünstigen Geschichten bin. Aber von mir gibt es diesmal nur



2 Sterne



Vielen Dank an Blog dein Buch und an den dotbooks-Verlag.




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Grüßle
Ursel


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