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Nochmal mein Zimmer und so dies und das von dermaleinst

21 Januar 2014


Bild von Henri Rousseau (1844-1910)

Geschmeichelt fühle ich mich, dass euch mein Jugendzimmer gefällt. Ich war, glaube ich schon 15 oder 16, als wir es eingerichtet haben. Zum Glück sieht man auf dem Schwarz-Weiß-Foto die quietsch-orangenen Wände (Rauhfaser! Das war eine kleine Revolution in unserem Haushalt!) und den skandinavisch angehauchten Vorhang nicht, der mit riesigen, blau-braunen Blumen bedruckt war!

Über dem Bett hing erstmal genau das Bild oben als Poster. Ich habe es gerde gegooglet. Inzwischen wird es für ungefähr 40 Euronen gehandelt. Damals hat es bestimmt nicht mehr als 10 DM gekostet. Später hatte ich dann ein Bravo-Poster von den Les Humphries Singers. Falls ihr die nicht mehr kennt:


Die runden Kissen hat meine Oma gestickt. Ich bekam sie, als nach ihrem Tode ihre Wohnung aufgelöst wurde. Sie sind auch längst in den Müll gewandert. Ob ich das heute noch über das Herz bringen würde? Ich glaube nicht...

Zu der Ballon-Lampe muss ich euch auch noch etwas erzählen: Ich liebte immer schon gedämpftes Licht, und da wenigstens in unserem Haushalt damals noch kein Mensch etwas von einem Dimmer gehört hatte, hab ich einfach die Birne gegen eine 25-W-Funzel ausgewechselt. Ich fand das sehr gemütlich, mein Vater meinte allerdings: "Das sieht ja aus, als hätten wir die Stromrechnung nicht bezahlt!"


Am Fußende vom Bett hing lange Zeit Winnetou Pierre Briece fast in Lebensgröße. So ungefähr [LINK]! Was fand ich ihn damals schöööööön! Jawoll! Hach, das waren Zeiten! Guckt mal:






(in Erinnerungen schwelgend)

1 Kommentar :

  1. Liebe Ursel, jetzt musste ich mir natürlich zuerst auch noch dein Affen-Posting ansehen. So einen Affen hatte ich zwar nicht (und heute habe ich auch keinen, weil ich ihn viel zu teuer finde) aber ich kann verstehen, dass du es bedauerst, ihn nicht mehr zu besitzen. Ich habe neulich, als ich Coco Chanel und Igor Strawinski im TV sah, bedauert, dass ich meine Eule nicht mehr besitze. Ein simples, kleines, kugeliges Ding aus Gmundner Keramik. das ich mir Anfang der 1980erJahre bei einem Schulschluss-Ausflug in ebendieser Manufaktur gekauft habe. Meine Freundin Gaby kaufte sich die gleiche Eule und nannte ihre Igor. Und ich anschließend meine eben, weil ich es lustig fand, Strawinski. Strawinski wohnte jahrelang und länger in meinem Setzkasten und hat niemals viel Platz gebraucht. Und dennoch habe ich mich offenbar eines Tages von ihm getrennt. Dämlich, oder?
    Die Les Humphries Singers kannte ich natürlich auch. Und in Winnetou war ich ebenfalls verknallt - aber NICHT in den echten Pierre Brice mit den kurzen Haaren... ;o)
    Einen schönen Abend noch
    und liebe Rostrosengrüße, Traude
    ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥: ♥:

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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