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Wir können alles... Dialekte/Mundart

15 Februar 2014

 


Neugierig am Donnerstag ist Kerstin wieder [LINK]. Diesmal geht es um Dialekte, und hier kommen ihre Fragen:

1)Wohnst Du in einer dialektgeprägten Gegend? Welcher Dialekt wird dort gesprochen? Die meisten Leute hier schwätzet schwäbisch.

2) Sprichst Du selbst Dialekt?

 Nein, eigentlich nicht. Aber manchmal hört man, dass ich aus dem Norden komme. Und ab und zu benutze ich ganz gerne Ausdrücke aus dem "Bremer Snak".

3) Welche Dialekte hört ihr gerne und welche gar nicht?


Ich höre ganz gerne Plattdütsch, von wegen der Heimatgefühle. Aber dass ich einen Dialekt gar nicht mag, kann ich eigentlich nicht sagen.

4) Magst Du Mundartmusik/Mundartrock? Was denn da speziell?

Ich höre ganz gerne Hubert von Goisern, und Weihnachtslieder auf Platt.


5) Nenn uns doch mal so typische Wörter deines Heimatdialektes!

Trottoir: Bürgersteig
Kanzlersche: Kanzlerin
Bleifeder: Bleistift
Schippe un Uhl: Kehrblech und Kehrbesen
Feudel: Boden-Wischtuch

6) Findest Du Dialekte schützenswert? Und wie könnte man das am Besten bewerkstelligen?

Ich finde schon, dass Dialekte schützenswert sind. Es ist schade, wenn sie aussterben. Vielleicht sollte man sie in der Schule unterrichten.

Hihi, KERSTIN: Mein Blog auf hessisch [LINK] ! Ich schmeiß mich weg...





Kommentare :

  1. Liebe URsel,
    da binich ganz Deiner Meinung! Dialekte sollten geschützt werden und auch als Schulfach angeboten werden! ich liebe es, meinen Dialekt zu sprechen, und das tu ich sehr oft :O) ....Ich kumm aus de Palz *lach*

    Ich wünsch Dir ein wunderschönes und gemütliches Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  2. Aha, auch eine Nichtschwäbin im Schwabenländle... im Kiga in Ulm habe ich , was Dialekt angeht, in meine frühen Berufsjahren sicherlich den letzten Schliff bekommen, und durch Freunde aus der Gegend. Aber ab und an hör ich doch gern breites Sauerländerisch, oder Herbert Knebel, das klingt auch vertraut. Platt haben wir leider selber nie gesprochen, ich kann es nur lesen, schade eigentlich, ich mag es total gern hören. Das hat mir irgendwie den Einstieg ins schwedisch lernen erleichtert.
    liebe Grüße, JULE

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  3. Hej Ursel!
    Also, ich spreche ja auch einen ganz ausgeprägten Dialekt und finde ihn einfach schön! Man sollte Sorge tragen zu Dialekten, denn sie sind urwüchsig und echt und stehen für unsere Identität! Ich ärgere mich immer sehr über unsere Jugend, die bald nur noch in Abkürzungen oder diesem "Jugo-Slang" parlaren! (Sowas wie: ey Mann, was goht? Wo hesch dini Alti, ey?? Also: Ey, Mann, was geht? Wo hast du deine Alte? pffttthhh.....) Leider hat mein Dialekt eine gewisse Färbung ins Berndeutsche abbekommen, da ich viele Jahre in Gstaad gelebt habe. Aber Berndeutsch ist auch sehr charmant und belebt meinen Dialekt höchstens ein bisschen! ;oD Da hab ich Ausdrücke mit nach hause genommen, die werd ich wohl bis an mein seeliges Ende nicht mehr los.....
    Einen schönen Sonntag dir!
    Herzlichst
    FrauHummel

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  4. Liebe Ursel, durch die Globalisierung ist es keine Wunder, wenn die Dialekte mehr und mehr aussterben. Besonders erlebe ich das in meiner Firma - sie war früher ein recht regionaler Platz. Heute sind wir ein bunt zusammengewürfelter Haufen in dem ich als "Hiesige" im Kollegenkreis längst nicht mehr reden kann wie ich will. Obwohl ich mir meinen fränkischen Akzent wohl nie abgewöhnen werden. Dafür werde ich oft gehänselt und nachgeäfft. Kein Wunder, die Generationen nach uns sind anders erzogen und absolute Global-Player.
    Ich bin eine absolute Befürworterin und würde mich sofort dafür engagieren, wenn es darum geht, Dialekte zu schützen um wieder eine Wertschätzung für einen Teil unserer Identität zu finden.
    "Ich bin die Bine! Und dou bin ich dehamm!"

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  5. Hallo liebe Ursel, schön dass Du ein bisschen erzählt hast. Das Schwäbische find ich ja irgendwie niedlich - da gibts ja auch viele Verniedlichungen/Verkleinerungen. Der Bremer Snak geht ja schon so in Richtung Platt oder?? So manchen Ausdruck kenn ich - Da nich für - z.B. - sagt ein Bekannter immer, aber der kommt noch eine Ecke nördlicher.
    Du hörst also auch Hubert von Goisern ;-)
    Hihi - ja die Rabenfrau aus Hessisch ist auf alle Fälle einen Klick wert *lachmichschief* Herrlich!!
    Lieben Gruß
    Kerstin

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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