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Fundstück: Meinungsumfragen - Fast ein Aprilscherz

30 März 2014



Das wollte Anno 1993, kurz nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik, die sächsische Landesregierung von ihren Bürgern wissen. Nur 8% der Befragten hatten von ihm gehört. Bei dem gebildeten Anteil der Befragten kannten ihn immerhin 18%. 

Nicht so wahnsinnig gut, gell? Vor allem, weil es diesen Herrn überhaupt nicht gab. Die Regierung hatte ihn erfunden, um einen Test über die Zuverlässigkeit von Meinungsumfragen zu machen.

 

Schönen Sonntag!



PS: Quelle: Brockhaus, was so nicht im Lexikon steht 2014

Kommentare :

  1. Ja sowas aber auch! Kann man jemanden kennen, den es gar nicht gibt? ....seltsam! Da sieht man mal, wie sehr man Menschen beeinflussen kann. Das ist ja schon beängstigend.....(Obwohl ich mich auch bei den Blogs manchmal frage, ob da wirklich die dahinterstecken, die vorgeben, dahinterzustecken....Aber das ist ein anderes Thema!)
    Trotzdem einen schönen Sonntagabend dir!
    Hummelzherzensgrüsse!

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  2. Super! Das ist ja wohl die beste Umfrage, von der ich je gehört habe!!! Soviel zur Glaubhaftigkeit von Meinungsumfragen ;))) Das ist der eingebaute Schäm-Faktor: Da will man sich wohl nicht die Blöße geben und behauptet Dinge und Personen zu kennen, die es garnicht gibt und glaubt das selber...
    liebe Frühlingsgrüße
    Kathrin

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  3. Großartig! Das nenn ich mal eine lustige Volksver.rschung ;o) Wobei es hier natürlich in Wahrheit nicht um eine "Meinung" geht... sondern um eine vorgebliche Wissensfrage (Es sei denn, die Leute haben eben einfach geMEINT, Herrn Köstritz zu kennen ... ;o))
    "Meinungs"umfragen können ja nicht "glaubwürdig" oder "unglaubwürdig" sein, sondern haben lediglich die Funktion, zu eurieren, ob die Mehrheit der Bevölkerung z.B. für oder gegen die Errichtung eines Sportplatzes neben der Siedlung XY ist ... Wenn man gefragt wird, ob man von einem Herrn namens sowieso schon mal gehört hat, kann es durchaus sein, dass einem dieser Name bekannt vorkommt und man bestätigend nickt oder ein "ja" ankreuzt - und den Gebildeten fällt's wahrscheinlich umso schwerer, bei einer Wissensfrage ein "Nein" anzukreuzen ;o))
    Dank dir auch für deine lieben zeilen zum Handarbeitsunterricht! ja, da hatten wir wohl alle so unser "Pinkerl" zu tragen ;o)))
    Herzliche Rostrosengrüße, einen guten Start in den April und eine schöne neue Woche,
    Traude
    ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥

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  4. Sau gute Aktion, aber der Sinngehalt ist relativ gering. Es gibt tausende Menschen die sich vom Körperbau her hinter dem gesuchten Mann verbergen könnten, von dem her ist es nicht verwunderlich, dass viele Leute mit "ja" geantwortet haben. Aus dem Bauch heraus würde ich auch sagen, dass gebildete Menschen mehr Leute kennen als ungebildete, da sie mehr reisen etc. Daher kennt man auch mehr Menschen und die Wahrscheinlichkeit eine ähnliche Person schonmal gesehen zu haben steigt.

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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