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Gelesen: Grace Valley - im Schutz des Morgens von Robyn Carr

04 Juni 2014

Verfasser: Robyn Carr
Titel: Grace Valley - Im Schutz des Morgens

ISBN: 9783956490194

Handlung: Tagsüber schließt niemand die Türen ab in Grace Valley, denn jeder kennt jeden, wie in einer großenFamilie. Grace Hudson ist nach ihrem Studium in ihre geliebte Heimatstadt zurück gekehrt, um die Praxis ihres Vaters zu übernehmen. Mit Herz und Seele geht sie in ihrer Arbeit auf und hat kaum Zeit für etwas Anderes, zum Beispiel für Romantik. Bis eines Tages ein gut aussehender Unbekannter ihr den Kopf verdreht. Allerdings scheint er etwas zu verbergen...

Rabenmeinung: Die Hauptperson in dem Buch ist natürlich June, eine junge Ärztin, die nach ihrer Rückkehr in den Ort die Praxis ihres Vaters übernommen hat und damit schwer beschäftig ist. Der Klappentext lässt auf eine romantische Liebesgeschichte hoffen, mit ein bisschen Alltag drum herum. Wie in den Virgin-River-Romanen der Autorin, von denen ich ja schon eines rezensieren durfte [RabenLINK].  Wie sich dann bald heraus stellt, ist Grace Valley überhaupt nicht so idyllisch, wie es der Klappentext verspricht.
Vielleicht war das einmal so in Junes Kindheit, aber inzwischen ist der Ort gewachsen und mit ihm allerhand Probleme, von denen ein sexsüchtiger Pfarrer noch das geringste ist. So lebt außerhalb des Ortes ein psychotischer Vietnam-Veteran. Er und seine Familie trauen sich nicht unter Menschen, wegen seiner Kriegserlebnisse, und auch, weil die Ehefrau durch einen Unfall schwer entstellt wurde. Erst, als eines der Kinder schlimm verletzt wird, suchen sie Kontakt zu der jungen Ärztin.  Dann gibt es noch einen prügelnden Familienvater, dessen Verschwinden und den neuen Arzt in Junes Praxis, der sich verdächtig macht, weil eine junge Frau absolut nicht mehr von ihm behandelt werden möchte.  Und dann sind da auch noch diese illegalen Farmen in den Wäldern, auf denen Marihuana angebaut wird. Ein klein wenig Übersinnliches spielt außerdem noch hinein, und wahre Freundschaft gibt es natürlich auch. Kurz: In Grace Valley sind Gutes und Schlechtes nahe bei einander und im Überfluss vorhanden.

Die Geschichte besteht aus sehr vielen einzelnen Handlungssträngen, die sich alle immer wieder kreuzen, aber nicht unbedingt zusammen hängen. Eigentlich hätte jede davon für ein eigenes Buch gereicht. Vermutlich dienen die Geschichten dazu, den Leser mit der „Belegschaft“ der Romanreihe, zu der dieses Buch den Auftakt bildet, bekannt zu machen. Bis auf die "Bösewichte" sind eigentlich alle recht sympathisch. Mir sind das allerdings ein paar Leute und Geschichten zu viel. Es ist kaum vorstellbar, dass in einer einzigen Kleinstadt in so kurzer Zeit so viel passiert. Die Hauptperson kommt dabei ein wenig zu kurz, finde ich. Und sehr romantisch ist ihre Liebesgeschichte erstmal auch nicht wirklich. Eigentlich kommt diese ja noch nicht einmal richtig in Gang. Na ja, Junes Geschichte wird wohl in den nächsten Büchern weiter gesponnen werden, und, wie ich schon gelesen habe, wohl irgendwie auch mit den Geschichten aus Virgin River (Die gefielen mir allerdings besser) zusammen hängen. Schaun wir mal...

Von mir gibt es drei Sterne

Vielen Dank an Blogg dein Buch und an den Mira-Taschenbuchverlag!






1 Kommentar :

  1. Liebe Ursel,
    ja, so wie deine Beschreibung klingt, wäre mir das wohl auch ein bisserl "too much" - allerdings weiß ich aus Erfahrung mit Roman-Serien oder sehr, sehr dicken Büchern, dass es zuweilen ein bisserl Zeit braucht, bis die Sache in Schwung kommt - aber DANN oft so richtig ;o)) (Ob das bei dieser Story auch so ist, kann ich allerdings nicht sagen...)
    Alles Liebe und ein schönes Pfingst-Weekend, Traude

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Grüßle
Ursel


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