page Rabenzeit - das Blog der Rabenfrau: Mehr oder weniger weltbewegende Erkenntnisse einer unbegabten Näherin

Mehr oder weniger weltbewegende Erkenntnisse einer unbegabten Näherin

07 September 2014


CC BY-SA [LINK]

  1. Solche bunten Stecknadeln mit großen Glasköpfen sind besser als die vielleicht eleganteren schwarzen "Schwesternnadeln". Sie fallen auf dunkleren Stoffen nämlich besser auf.
  2. Die Anschaffung eines guten Pfeiltrenners [LINK] lohnt sich unbedingt!
  3. Bevor man eine Naht näht, sollte man sich überzeugen, dass man den Stich von Versäubern (größerer Zickzackstich) auf Nähen (kleinerer Zickzackstich) umgestellt hat. (Ha, aber auf so einem weitmaschigen, dunklen Strickstoff fällt es gar nicht auf)
  4. Nähte auf dunklem, grobmaschigen Strickstoff kann man nicht wieder auftrennen.
  5. Darum ist es hilfreich, sich vorher genau zu überlegen, wie was zusammen gehört.
  6. Reihgarn ist tatsächlich nützlich (meines ist noch ein ererbtes aus Omis Nähkasten).
  7. Alles dauert auf jeden Fall länger, als man denkt.
  8. Manchmal ist es hilfreich, einen Zwirnsfaden mit einzunähen, dann kann man ausgeleierte Nähte wieder zusammenziehen.
  9. Stoffe, die sich einrollen, versäubert man am besten ein paar Millimeter neben dem Stoffrand.
  10. Bevor man den Schnitt eigenmächtig ändert (ich wollte unten ein Bünchen nähen), probiere man das besser erstmal zusammengesteckt an (es sah grauslich aus).
  11. Wenn man meint, man häbe eine Naht besonders schön gerade hinbekommen, ist garantiert mittendrin der Unterfaden alle gewesen!
  12. Das Nähgarn reicht nie nicht für das ganze Teil, und man stellt dieses erst am Wochenende fest, wenn man nicht mehr einkaufen kann (Merci, Sohn1).
  13. Nadeln sind spitz, man kann sich gut daran stechen (fast alle meine Näherzeugnisse sind "blutgetränkt")
  14. Wenn man etwas mit der Hand nähen muss, rutscht garantiert der Faden aus dem Nädelöhr, besonders wenn man es eilig hat.
  15. Ich kann nicht nähen!

Aber trotz alledem, wie ihr seht:


Die Rabenfrau hat einen Pulli genäht

 Mein Teil ist fertig und, wer hätte das gedacht, ich kann es tatsächlich anziehen! Die Filzrose reißt natürlich alles raus... Übrigens, Frau K. aus B., Sie haben Recht! Die Tasche wirkt tatsächlich strukturierend auf der großen Fläche. Danke für den Tipp, und natürlich für das Zurverfügungstellen des Schnittmusters!

Ja, und nun wisst ihr auch, dass ich hier nicht doch noch im Sommerloch verschollen bin, sondern letzte Woche bloß im kreativen Chaos versunken war.

Noch einen schönen Sonntagabend!



PS:  @BINE: In meinem Garten wachsen sowohl eine (fast) orangene (habe ich wegen des romantischen Namens gekauft: Ghislaine de Féligonde) als auch  gelbe Rosen im Garten, und ich finde sie überhaupt nicht igitt. Ghislaine ist allerdings ein bisschen schwierig zu kombinieren, finde ich.  Hier fehlt wahrscheinlich noch etwas Blau! Die gelben kriegen nächstes Jahr dann auch etwas bunte Begleitung.

@JUTTA: Vielleicht wird es ja noch was und wir haben einen goldenen Herbst. Damit wäre ich ja auch zufrieden.


Kommentare :

  1. Das Teil ist super toll geworden liebe Ursel. Die Blutflecken sieht man gar nicht! ;)
    Ansonsten kann ich deine Liste genau so unterschreiben, seufz
    Liebe Grüße
    Dani

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  2. wow, ist toll geworden! Über deine Erkenntnisse musste ich schmunzeln. Bin auch noch eher Nähanfängerin und da macht man noch die lustigsten Fehler :)
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Julika

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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