page Rabenzeit - das Blog der Rabenfrau: Hausfrauenmontag - ein bisschen. Und Raben-Weihnachtsgedicht

Hausfrauenmontag - ein bisschen. Und Raben-Weihnachtsgedicht

08 Dezember 2014

Ihr wisst doch:

Maintenance:

  • aufräumen
  • staubsaugen (halt bloß nur eben so durch)
  • Kampf mit dem Waschbären (ich hab meist jede Woche 2 Waschmaschinen voll)
  • Küche und Bad putzen

Ansonsten:

  • Weihnachtsbriefe schreiben
  • Weihnachtspakete packen
  • beides zur Post schaffen
  • noch eine Runde Plätzchen backen (Crème-fraîche-Taler, salzig! Im Prinzip das Rezept von hier: [LINK], am Ende dann nicht mit Zimtzucker, sondern mit grobem Salz oder geriebenem Parmesan besträuen.)
  • ein bisschen basteln
  • genießen

Nebenher:

bastele ich noch ein bisschen am Blogdesign. Gänzlich unweihnachtlich. Aber ganz gemütlich. Alles neu macht der Januar (vermutlich, wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle!)

Findet ihr nicht auch, dass die Zeit um Weihnachten herum doppelt so schnell läuft wie sonst? Wenn ich daran denke, wie lange die Adventszeit gedauert hat, als ich noch ein Kind war! Menno, jeden Tag bloß ein einziges Fensterchen vom Adventskalender! Und der Tag war immer sooooo lang, und die Nacht, wo man schlafen musste, noch länger!

Und nun? Jetzt wird es morgens kaum hell, und schon ist der Tag vorbei und es ist wieder, wie meine Kollegin sagt, kuhnacht! Wieso lassen wir uns eigentlich so antreiben?


Weihnachtszeit

Der Adventskranz, eine Kerze nach der anderen -
Wie gerne hätten wir sie angezündet!
Der Weihnachtsstern,
funkelnd schwebte er an der Zimmerdecke -
Immer waren wir zu klein, um auf die Leiter zu klettern.

Weihnachtslieder, heimlich geübt auf der Flöte -
War das schwierig!
Jedes Jahr ein Weihnachtsgedicht -
Nie hatten wir Lust, es zu lernen!

Das Weihnachtszimmer,
in dem die Mutter dem Weihnachtsmann half -
Wir durften immer erst am Heiligen Abend hinein.
Dann der Tannenbaum,
festlich geschmückt im Glanz der Kerzen -
Nie durften wir eine einzige Kugel aufhängen.

War es wirklich der Weihnachtsmann,
der alle diese Schätze brachte?
Die Eltern lächelten bloß,
und unsere Augen strahlten.

Jetzt dürfen wir die Kerzen anzünden.
Wir stehen selber auf der Leiter und befestigen den Stern an der Zimmerdecke.
Die Weihnachtslieder auf der Flöte müssen wir längst nicht mehr üben.
Wir brauchen auch kein Gedicht aufzusagen.
Offen steht uns die Tür zum Weihnachtszimmer,
und wir schmücken eigenhändig den Baum.

Der Weihnachtsmann?
Er kommt zu uns nicht mehr!
Oder?




Das fragt sich

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Beliebte Posts