page Rabenzeit - das Blog der Rabenfrau: Ausmisten...

Ausmisten...

21 Mai 2015


... ist sicherlich immer eine gute Sache! Auch bei mir hätten einige Schränke und vor allem mein Kellerraum es mal wieder sehr nötig. Manchmal traut man sich gar nicht dran an solche Dinge, weil sie einem so gewaltig erscheinen. Aber man muss ja nicht gleich eine große Aktion starten. Auf dem Blog von Sonja und Sabine [LINK] berichten die beiden von einer anderen Möglichkeit, seinen Gruscht loszuwerden: 

365 Dinge

Ein Jahr lang soll man jeden Tag eine einzige Sache aus dem Haus schaffen, dabei soll es sich natürlich nicht bloß um leere Flaschen (höchstens die Korbflasche vom Rotwein aus dem Urlaub anno domini) oder Plastik-Verpackungen handeln. Das wären in einem Jahr 365 
überflüssige Dinge weniger in den Schränken. Ist das nix?

3 Möglichkeiten hat man jeweils mit den Sachen, die man lowerden möchte:
  1. Ab in die Mülltonne oder auf den Recyclinghof
  2. Verschenken an Freunde, Kollegen oder auch an irgendwelche Organisationen
  3. Verkaufen auf dem Flohmarkt, im Second-Hand-Laden oder über EBay u. ä.

    Mir ist noch dazu eingefallen:
  4. Unvollendete Kunst- und Handarbeitsprojekte (ich liebe den Ausdruck "UFOs" = UnFinishedObjects!) doch noch zum Ende bringen und benutzen, oder alte Sachen doch noch auf irgend eine Art und Weise einem Nutzen zuzuführen, Upcycling nennt man das wohl heute. Bei Pinterest findet man diesbezüglich so einige Ideen [LINK].  Bei gleichbleibender Unlust: doch ab in die Tonne! Ich habe das mal mit einem halbfertigen Quilt gemacht. Mit sehr schlechtem Gewissen (ob des reingesteckten Geldes und der Arbeit), aber es war dann eine Riesen-Erleichterung!
Vielleicht versuche ich das tatsächlich mal! Aber erst nach Pfingsten...

Ich gehe jetzt rödeln!


Kommentare :

  1. Hach, bin ich froh, dass wir vor dem Umzug schon so viel entsorgt haben..
    ich würd eja panik bekommen wenn ich mir so etwas vornehmen würde.
    ich kann ja nix wegwerfen... also so gar nix...
    da bin ich echt schlimm.. udn wenn ich doch mal was entsorge ärgere ich mich ein Jahr später darüber, dass ich es getan habe.. verrückt, oder?

    Ganz viele liebe Grüße

    Franzy

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  2. Liebe Ursel,
    ich bin auch gerade wieder mal in einer "Aufräumphase". Da muss etwas mehr als 1 Teil pro Tag dran glauben. Aber der Ansatz ist sehr gut. Wenn ich mal einen Tag zu nichts außer der Alltagsroutine komme, werde ich das zukünftig machen. Habe ich mir jetzt mal so vorgenommen!

    Es fällt ja manchmal ganz schön schwer. Immer noch höre ich meine Oma sagen: "Und wenn eine schlechte Zeit kommt?" Meine Familie wurde heimatvertrieben; meine Großeltern mussten nach dem Krieg das frisch ausgebaute Haus verlassen und standen da mit 4 Töchtern (die jüngste 2 Jahre alt) und dem, was sie tragen konnten. Mehr durften sie nicht mitnehmen. Da kann man schon verstehen, dass man nichts mehr wegwerfen mag.

    Wir leben ja nun in einer anderen Welt, und da muss man sich vom Überfluss gelegentlich trennen. Zu viel Besitz belastet ja auch. Bei einigen wenigen Dingen, die ich in den Diakonieladen gefahren habe, überkommt mich im Nachhinein allerdings manchmal ein leises Bedauern. Die auf Blogs und in Büchern versprochene pure, große Erleichterung ist es oft, jedoch nicht ausschließlich. Nun muss es aber einfach mal sein, damit unser Sohn nach unserem Ableben nicht den angekündigten großen Container bestellt und alles ungeprüft reinschmeißt ;-)

    Viel Spaß beim Rödeln!

    Angelika

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  3. Auch ich gehöre nicht zu jenen, die regelmässig entrümpeln können. Ich trenne mich sehr schwer. Zum Glück ist mein Mann da anders gestrickt. Mindestens einmal im Jahr nimmt er sich einen Raum vor und kommandiert mich zum helfen ab. So kann ich auch noch ein Wort mitreden... Und irgendwann komm ich dann in einen wahren Wegwerfrausch!
    lg Gabriele

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  4. Hihi, jetzt muss ich doch ein bisschen schmunzeln...
    Prinzipiell finde ich die Idee ja genial und auch gut umsetzbar. Im Umkehrschluss darf aber auch ein Jahr lang nichts mehr durch die Hintertür ins Haus kommen. Sonst geht die Rechnung mit den 365 Dingen, die man weniger in den Schränken (oder wo auch immer) hat, irgendwie nicht auf. Also immer schön in beide Richtungen konsequent bleiben.
    Ich bin momentan auch immer wieder am Ausmisten und es ist alles in allem eine mühevolle Angelegenheit. Insbesondere, weil ich die Mülltonne für mich nur als absolute Notlösung betrachte. Alles irgendwie sinnvoll an den Mann (oder die Frau) zu bringen kostet ganz schön viel Kraft und Zeit. Aber es lohnt sich. Und hat mir im Laufe der Zeit die Augen für Neuanschaffungen geöffnet und mich noch wählerischer gemacht. Im Zweifelsfall bleibt das Objekt der Begierde halt im Laden. Ich habe festgestellt, dass sich die Welt bislang noch immer weiter gedreht hat.
    In diesem Sinne: Sammelt nicht zu viel Zeug an!
    Herzliche Grüße aus dem sonnigen Hanau schickt
    Petra

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  5. Ahh, erinnere mich nicht daran!
    Na toll, zu spät. Jetzt mache ich mir doch nen Kopf...
    Trotzdem, schöne Freitagsgrüße,
    Andrea

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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