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Alt raus, neu rein: Neue Stühle!

04 Juni 2015

Die Rabenfrau mit neuen Eames-Art-Stühlen

Zum Geburtstag haben der Rabenmann und meinereine uns gegenseitig neue Stühle für's Esszimmer geschenkt. Bisher benutzten wir die Stühle aus der "Erbmasse" meiner Oma, die leider früher mal ziemlich kaputt-restauriert wurden (einige Verzierungen hatten damals das Abbeizen nicht überstanden). Ich habe schöne Kindheitserinnerungen daran und bin auch ewas wehmütig, aber inzwischen sind die Stühle doch eher shabby als chic, und nochmal aufbrezeln wollten wir sie, ehrlich gesagt, nicht mehr. 

Unser Esszimmer ist leider ziemlich klein. Wenn viel Besuch kommt, müssen wir immer das Wohnzimmer ausräumen und dort einen großen Tisch aufstellen. Der Rabenmann hat ihn gebaut, und normalerweise fristet er sein Dasein zusammen gelegt in der Garage.

Früher, als die Kinder noch daheim gewohnt haben, besaßen wir eine Eckbank im Bauern-Stil. Sie hat später noch eine Weile ihren Dienst im Gartenhäuschen versehen, aber inzwischen ist sie längst den Weg allen Irdischen gegangen. Ab und zu brauche ich einfach mal etwas Anderes um mich, und nun hat es also Omas Stühle erwischt. Mit diesen "Neuen" habe ich schon eine ganze Weile geliebäugelt, auch wenn es leider keine Originale sind, sondern originalgetreue Reproduktionen aus England, und sie geben unserem Esszimmerchen, das ansonsten mit einer Holz-Kommode, einem Korbsofa und einer richtig altmodischen Zuglampe (das Original stammt auch von meiner Oma, zuerst mussten wir den kaputten Schirm ersetzen, dann bekam sie auch noch eine neue Fassung, inzwischen is sie also quasi runderneuert) ausgestattet ist, einen etwas moderneren Einschlag. Dabei ist das Design auch schon vor meiner Geburt entstanden. Manche Dinge halten sich einfach, finde ich. 

"Moderne Klassiker" nennt man solche Teile wohl, und mir gefallen sie ausgesprochen gut. Ich zum Beispiel auch den "Adjustable Table E 1027", den Eileen Gray 1927 entworfen hat [LINK], die "AJ Floor Lamp" von Arne Jacobsen 1960 [LINK], , Greta Grossmans Grashüpferlampe [LINK], aus den 50ern, glaube ich, die Chaiselongue LC4 von le Corbusier [LINK] (hat auch schon über 80 Jahre auf dem Buckel), Poul Heningsons Schneeball-Lampe [LINK] von Anno 1958, Willie Landels Wegwerfsofa von 1965 [LINK], auf dem ich sogar schon mal gesessen habe bei einer Freundin, und... und... und...  Hachtz! Ich glaube, ich brauche doch dringend mal einen Lotto-Gewinn!

Bis dahin bin ich aber lieber froh und zufrieden mit meinen zusammengesuchten Besitztümern, die zu einem Großteil vom Schweden um die Ecke stammen. Wenn man bedenkt, dass ich mal mit einer Art Apfelsinenkisten-Küche angefangen habe, ist das auf jeden Fall schon ein gewaltiger Fortschritt.


die heute schon wieder einen Feiertag hat und das sehr genießt

Kommentare :

  1. Ich finde Eure "Neuen" wunderschön!
    Sind sie denn auch gemütlich?
    Seit langem schleiche ich nämlich schon um die helle Variante herum, habe aber irgendwie dann doch immer Zweifel ob Kunststoff so bequem sein kann.

    Liebe Grüßle
    Manuela

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  2. Hallo Ursel,
    toll deine Neuen.
    Ich kann mir sogar denken wo du sie bestellt hast. Dort habe ich den Stuhl
    als Schaukelstuhl bestellt. Leider ist die Lieferzeit sehr lange.
    Ich kenne Bloggerinnen die warten schon seit Monaten.
    Wie lange musstest du warten?
    Liebe Grüße,
    Andrea

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  3. Liebe ursel,

    mir geht es da genauso.. so ein Lottogewinn wäre nciht schlecht.. dann könnte ichmir den Thonet 214 kaufen,d enPanton CHair, einen Loungechair, meinem Freund einen Egg....

    *seufz*

    Ganz viele liebe Grüße

    Franzy

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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