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Herbstanfang mit Theodor Fontane

01 September 2015

Die Rabenfrau: Herbstanfang
George Barbier (1822-1932)

O trübe diese Tage nicht


O trübe diese Tage nicht
Sie sind der letzte Sonnenschein;
Wie lange, und es lischt das Licht,
Und unser Winter bricht herein.

Dies ist die Zeit, wo jeder Tag
Viel Tage gilt in seinem Wert,
Weil man's nicht mehr erhoffen mag,
Dass so die Stunde wiederkehrt.

Die Flut des Lebens ist dahin,
Es ebbt in seinem Stolz und Reiz,
Und sieh, es schleicht in unsern Sinn
Ein banger, nie gekannter Geiz;

Ein süsser Geiz, der Stunden zählt
Und jede prüft auf ihren Glanz -
O sorge, dass uns keine fehlt,
Und gönn uns jede Stunde ganz."


                                      (Theodor Fontane 1819-1898)


Tja, meine Lieben! Auch, wenn wir es nicht wahr haben wollen! Es hilft nix! Heute hat meteorologisch der Herbst angefangen. Eigentlich mag ich ihn ja. Besonders diese goldenen Tage, wenn die Sonne scheint, es aber nicht mehr so heiß wird, wenn es abends schon früher dunkel wird, so dass man auf dem Balkon die Laternchen anzünden kann. Aber auch, wenn man sich auf der Couch in eine Wolldecke wickelt, weil die Heizung noch nicht an ist.

Nächstes Wochenende ist bei uns Töpfermarkt. Der findet immer am ersten Septemberwochenende statt. Und ich erinnere mich, dass ich auch schon mal im Wintermantel und mit dicken Winterstiefeln dort gewesen bin und trotzdem so gefroren habe, dass wir zum Aufwärmen chinesisch essen gegangen sind. Inzwischen gibt es das Lokal längst nicht mehr. Hoffentlich lässt die Kälte noch ein bisschen auf sich warten...


Meine Herbstseiten findest du hier: [RabenLINK]

Einen wunderschönen, goldenen Herbst
wünsche ich uns!

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Grüßle
Ursel


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