page Rabenzeit - das Blog der Rabenfrau: Samstagsplausch

Samstagsplausch

31 Oktober 2015


Heute mit ohne Kaffee. Ich hab' nämlich vergessen, zu fotografieren. Wir hatten heute Hutzelbrot dazu. Eigentlich ja noch ein bisschen früh dafür, denn ursprünglich wurden die Hutzelbrote (Früchtebrote mit getrockneten Birnen, die hierzulande "Hutzeln" heißen), erst kurz vor dem 30. November in den Ofen geschoben. Das ist der Andreastag, und der war früher mit Heischebräuchen verknüpft. Junge Männer, später dann Kinder, zogen von Haus zu Haus und baten um Gaben. Das war damals eben das Hutzelbrot.

Nun, heute kommen die Kindlein schon am 31. Oktober, und mit Hutzelbrot sind sie vermutlich nicht zufrieden, und ihre Eltern auch nicht. Verpackte Süßigkeiten sollen es sein, denn das gilt als ungefährlicher. Anscheinend ist es tatsächlich schon vorgekommen, dass jemand Glasscherben in Plätzchen gebacken hat. Irgendwie klingt das ziemlich grauslig, oder?

In unserer Straße wohnen kaum noch Kinder, deswegen werden wohl keine kleinen Gespenster bei uns klingeln. Ein Jahr sind mal regelrechte Banden von 10 bis 20 gröhlenden kleinen Leutchen, angeführt von Jugendlichen, durch die Gegend gezogen. Verkleidet waren sie irgendwie gar nicht. Es gab auch kein Gedicht, bloß "Süßes oder Saures". Das hat mir gar nicht gefallen, und unsere Hausverwalterin ist hinaus geschossen und verkündete ziemlich sauer: "Hier gibt's kein Halloween! Ihr kriegt nix!". Seitdem traut sich, glaube ich, niemand mehr her.

Ein Bisschen gruselig schaut der Rabenmann momentan aus. Er ist Donnerstag am Ohr operiert worden. Es geht ihm gut, aber nun ähnelt er diesem Herrn mit dem abben Ohr:

Die Rabenfrau: Selbstbildnis von van Goch
Vincent van Goch: Selbstbildnis mit verbundenem Ohr (Ausschnitt)

Meine Halloween-Seite (unter anderem mit spukologischen Weisheiten, wie man sich vor bösen Geistern schützen kann) findet ihr hier: [RabenLINK]

Spukologische Grüße



 PS: Mit diesem Beitrag beteilige ich mich wieder bei Andreas



[LINK]

1 Kommentar :

  1. Wir wohnen weit genug von den Gespenstern entfernt... Zum Glück.
    Der Rabenmann kann bestimmt von Glück sagen, nicht wie van Gogh auszusehen.
    Schön dich wieder dabei zu haben,
    Andrea

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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