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Weise Worte: Schopenhauer über den Schlaf. Und: Mittagsschlaf!

13 März 2016

Na, hoffentlich klappt es diesmal mit dem Veröffentlichen. Das habe ich nämlich wieder schon im Voraus geschrieben:

http://rabenseiten.de/blog/blogger16/3/13.jpg

Schopenhauer lebte von 1788 bis 1860.

Aus gegebenem Anlass:

http://rabenseiten.de/blog/blogger16/3/13a.jpg
Normalerweise schlafe ich mittags nicht, weil ich dann zur Arbeit muss. Aber ich weiß inzwischen so ein mittägliches Nickerchen wirklich zu schätzen. Und so nutze ich wenigstens das Wochenende dazu, mich nach dem Essen für ein halbes Stündchen auf's Ohr zu legen. Vielleicht liegt's am Alter?

Nun soll so ein Mittagsschlaf (neudeutsch "Powernapp") durchaus so einige Vorzüge haben:
  • Nach einer Untersuchung der Harvard School of Public Health in Boston haben Menschen, die mindestens 3 Mal in der Woche einen Mittagsschlaf von wenigstens einer halben Stunde halten, ein um 37 % verringertes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, als solche, die durchmachen. Was vielleicht daran liegt, dass sie ein stressfreieres Leben führen als die Schaffer, allerdings kann ein Schläfchen auch den Blutdruck langfristig senken.
  • Nach einer Untersuchung der NASA zeigten Piloten nach 20 Minuten Schlaf eine deutlich höhere Aufmerksamkeit und eine geringere Fehlerquote als Kollegen, die keine Schlafpause machten. Das Ergebnis wurde auch durch eine Studie mit Schichtarbeitern bestätigt.
  • Nach einer Studie in Australien haben Menschen, die mittags mindestens eine Stunde ruhen,  für den Rest des Tages eine deutlich erhöhte Hirnaktivität, gegenüber solchen, die durchschafften. Forscher der Universität Massachusetts fanden heraus, dass bei Kindern, die man zu einem Mittagsschlaf anhielt, die Lernleistung um 10% erhöht wurde. Dafür war nicht einmal richtiger Schlaf nötig, sondern es reichte auch, wenn die Kinder bloß dösten.
  • Anscheinend ist besonders die Aktivität der rechten Gehirnhälfte nach einer mittäglichen Siesta auffallend gesteigert. Dieser Hirnbereich ist vor allem verantwortlich für Kreativität. Nach einem Schläfchen hat man also vermutlich die besten Einfälle. Aber auch dem Gedächtnis wird auf die Sprünge geholfen.
 Nun denn! Gute Nacht guten Mittag, Freunde...






PS:  @ANGELIKA: Ja, du hast Recht, inzwischen stehen die Osterhasen ja schon immer fast neben den Weihnachtsmännern in den Ladenregalen. Und diesmal ist die Zeit dazwischen ja auch wirklich kurz, weil Ostern so früh liegt.


Kommentare :

  1. Liebe Ursel,

    ein hoch dem Mittagsschlaf...wenn es irgend möglich ist, nutze ich die Möglichkeit für eine kleine Auszeit im sonst sehr vollen Tag. Zumal der Nachtschlaf oft auch sehr knapp bemessen ist.

    Ich wünsche Dir noch einen wunderschönen Sonntag,

    liebe Grüße
    Nula

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  2. Ursel, ich mag ein Nickerchen mittags auch total. leider komme ich fast nie dazu, aber in Zeiten in denen ich bis in die Nacht arbeite, falle ich tagsüber fast über meiner Arbeit in ein Nickerchen, sodass ich mir da oft einfach 20 Minuten nehmen muss und die taten wirklich immer sehr gut. Manchmal muss man sich die einfach nehmen und nach deinem Post fühl ich mich noch mehr dazu ermutigt!!!
    Hab einen schönen Sonntag
    liebe Grüße
    Meli

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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