page Rabenzeit - das Blog der Rabenfrau: Ein Lob dem Mittagsschlaf!

Ein Lob dem Mittagsschlaf!

19 Juli 2016

Ein Lob dem Mittagsschlaf

Ob Karl der Große, Albert Einstein oder Konrad Adenauer taten es, und auch Salvatore Dali sagt man nach, dass er mittags ein schnelles Schläfchen absolvierte. Neuerdings tut es auch die Rabenfrau. Schlafforscher Göran Hajak, Schlafforscher von der  Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum am Michelsberg in Bamberg,  meint, dass zwei Schlafphasen entsprächen dem menschlichen Biorrythmus entsprechen und demzufolge nicht nur gut für Kleinkinder sei, sondern auch Erwachsenen gut tut.
 
Der Hang zum Schlummern zwischendurch zeugt also nicht von Faulheit, sondern ist biologisch bedingt. 20 Minuten Dauer solle der Schlaf dauern, auf keinen Fall länger. So glaubte man früher. Inzwischen ist diese Meinung aber wohl überholt. Richtig effektiv soll der Mittagsschlaf erst ab 30 Minuten sein.

Nicht nur gesundheitliche Vorteile für Mittagsschläfer

  • vermutlich hat man als Mittagsschläfer ein geringeres Risiko eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen
  • ein zu hoher Blutdruck sinkt deutlich ab
  • die Arbeitsleistung und Konzentrationsfähigkeit steigt nach einem Mittagsschlaf messbar an
  • der Stresspegel sinkt, man ist entspannter
  • das Kurzzeitgedächtnis wird gestärkt
  • man kann Informationen besser verarbeiten
  • offenbar wird die Fähigkeit, auf Emotionen anderer einzugehen, erhöht. 
  • Menschen, die mittags richtig schlafen (mit REM-Phase), sind kreativer als solche, die das nicht tun
  • da sich beim Schlafen auch die Haut regeneriert, kann ein regelmäßiger Mittagsschlaf Falten entgegenwirken
  • außerdem sehen entspannte und ausgeruhte Menschen sowieso besser aus als hektische Zeitgenossen
Allerdings scheint ein Mittagsschlaf Leuten mit Schlafstörungen nicht zu helfen. Bei ihnen wird eher ein Teufelskreis in Gang gesetzt, weil sie, wenn sie mittags noch ein Schläfchen halten, nächtlings erst recht nicht einschlafen können. In diesem Falle sollte man es sich also besser überlegen, ob man nach dem Mittagessen in Morpheus' Arme sinkt oder vielleicht lieber krampfhaft die Augen offenhält, damit man dann vielleicht abends müder ist und besser einschlafen kann. Ich selber schlafe momentan in der Nacht ganz gut, wenn man von diversen "Wandelnächten" absieht, in denen ich mich schlaflos im Bett herum wälze und und dann irgendwann entnervt aufstehe, um zu lesen oder so. Manchmal gehe ich in solchen Nächten erst wieder ins Bett, wenn die ersten Vöglein schon singen. Merkwürdigerweise kann ich danach aber trotzdem ganz gut morgens aufstehen, bin aber in der Regel mittags ziemlich gerädert. In der nächsten Nacht klappt es mit dem Schlafen dann aber meist besonders gut, darum gönne ich mir trotzdem einen Mittagsschlaf.


Somit verabschiede ich mich jetzt in die Waagrechte, bevor ich

Kommentare :

  1. Liebe Ursel, danke für diesen schönen Post. Am Wochenende mache ich das auch ganz gerne. Aber unter der Woche bei der Arbeit geht es leider nicht.

    Ganz liebe Grüße
    Ines

    AntwortenLöschen
  2. jaa.. ein Hoch auf das Mittagsschläfchen..
    ich gönne es mir auch gelegentlich ;)
    schon weil ich nachts höchstens 6 Stunden schlafe..
    In Japan gibt es Firmen dort macht die ganze Belegschaft einen Mittagsschlaf..
    liebe Grüße
    Rosi

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Beliebte Posts