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Speisepläne

09 September 2016

Menüplanung bei der Rabenfrau
FOTO VON BENCH ACCOUNTING   via unsplash


Gerade habe ich meine Menüplanung für diese Woche beendet, weil wir nachher zum Einkaufen wollen. Wie haltet ihr das? Entscheidet ihr, wie eine Bekannte von mir, jeden Tag aus dem Bauch heraus, was es zu essen geben soll? Kauft ihr "planlos" ein und entscheidet später, was ihr daraus kochen wollt? Vielleicht kocht ihr überhaupt nicht, sondern geht immer in die Kantine oder in ein Restaurant? 

Ich für meinen Teil habe eigentlich schon gerne beim Einkaufen eine Liste, was gekocht werden soll. Sonst stehe ich jeden Tag da und muss mir den Kopf zerbrechen, irgendwas fehlt dann doch und ich muss vorher noch schnell zum Supermarkt. Oder es vergammeln Lebensmittel, die ich dann doch nicht gebraucht habe. Ich mache mir also jede Woche vor dem Einkaufen einen Plan, was es in der nächsten Woche zum Essen geben soll. Natürlich ist das kein Dogma, aber im Großen und Ganzen halten wir uns schon daran.

Statt alles auf einen Zettel zu kritzeln, habe ich heute dafür einen Speiseplan zum Ausfüllen entworfen, den ich hier mit euch teile. Wenn ihr wollt, könnt ihr ihn euch herunter laden. Es ist ein PDF, ihr braucht also zum Öffnen der Datei einen PDF-Reader.

Ein Speiseplan zum Ausfüllen von der Rabenfrau
Download hier: [RabenLINK]

Anna Eleanor Roosevelt, die längstgediente Fist Lady der USA, hatte auch einen Menüplan. Sie behauptete, man brauche nur einen für drei Wochen. Danach könne man einfach wieder von vorne anfangen, weil sich niemand an das Essen von vor drei Wochen erinnern könne. Also, so ganz glaube ich das aber nicht . Meiner erstreckt sich über ein Jahr, so ist meine Kocherei auch angepasst an die Jahreszeiten.

Im Prinzip muss man eigentlich nur ein Jahr lang aufschreiben, was man in dieser Zeit kocht, dann hat man im nächsten Jahr schon einen Speiseplan! So habe ich das ursprünglich auch gemacht, und dann das Ganze etwas verschönert und dieses und jenes Gericht geändert, damit wir nicht, wie es duraus vorkam, jede Woche das selbe Nudelgericht aßen .

Meinen Speiseplan gibt es also schon sehr lange.Mit der Zeit haben sich aber die Vorlieben und doch ein bisschen geändert, wir haben neue Rezepte gefunden zum Ausprobieren, anderes mögen wir nicht mehr so gerne, oder das Rezept ist verschwunden. So mache ich nun also doch jede Woche einen neuen Plan, kann aber dabei das Meiste vom alten Plan übernehmen.

Oben rechts trägt man die Woche ein, in die grauen Felder kommt immer das Gericht, darunter steht, wo man das Rezept findet. Daneben gibt es für jeden Tag ein Feld für die Einkaufsliste, unter "Gut?" kann man ein Häkchen machen, wenn es geschmeckt hat, oder meintetwegen auch "igitt!" schreiben, wenn nicht, damit es im nächsten Plan nicht wieder auftaucht. Ganz unten habe ich noch ein Feld gemacht, in dem "Beachten" steht, dort kann man eintragen, wenn man an einem Tag zum Beispiel mehr Kartoffeln kochen muss, weil es am nächsten Tag Bratkartoffeln geben soll.

Ich wünsche euch was!



PS:  +Traude Rostrose : Ja, meine Liebe. Ich besitze sogar eines. Aber da passt gar nicht alles rein, was ich "brauche", ich schleppe ja immer einen halben Hausstand herum. Und die Tasche, die ich momentan benutze, hat so viele praktische Seitentaschen, dass ich lieber alles schön darin verteile. 

+Moni Waldfee : Ich liebe die momentane Wetterlage! Und wenn es dann dunkel und kalt wird, mache ich es mir drinnen gemütlich, wie du ja auch immer!

1 Kommentar :

  1. Liebe Ursel, ich habe leider keinen Speiseplan und mache mir jeden Tag aufs Neue Gedanken. Kaufe auf dem Wochenmarkt, was mich anlacht, im Angebot ist und habe einen guten Vorrat an Haltbarem. Bei Chefkoch gebe ich wenige Zutaten ein, aus denen ich etwas machen will und dann wird ausgewählt. Arbeite ab sofort daran, etwas strukturierter vorzugehen, weil ich mir das entspannter vorstelle�� Liebe Grüße von Sandra

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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