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Helau! Narren-Gedicht von Theodor Storm

11 November 2016


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Freunde, die 5. Jahreszeit hat soeben begonnen. Habt ihr schon das Häs abgestaubt? Wir sind ja nicht so die Fasnets-Narren, aber ich habe gerade ein Narren-Gedicht gefunden. Hier ist es:






Der Narr


Der Narr macht seine Reverenz,
Der gute derbe Geselle!
Ihr hörtet wohl von weitem schon
Das Rauschen seiner Schelle.

Als alter Hausfreund bin ich ja
Notwendig bei dem Feste;
Denn hörtet ihr die Klapper nicht,
Euch fehlte doch das Beste.

Ein tücht'ger Kerl hat seinen Sparrn!
Das ist unwiderleglich;
Und hat das Haus nicht seinen Narrn,
So wird es öd und kläglich.

Hier war ich manchen guten Tag
Gastfreundlich aufgenommen;
Heil diesem vielbeglückten Haus,
Wo auch der Narr willkommen!

Theodor Storm (1817 - 1888)

So lasst uns denn heute alle ein bisschen närrisch sein
und alles nicht so ernst nehmen!

1 Kommentar :

  1. Ein schönes Gedicht, danke dafür, liebe Ursula!
    ICh versuche immer ein wenig närrisch zu sein, dann läßt sich alles viel leichter ertragen *schmunzel*
    Hab ein schönes, gemütliches und kuscheliges Wochenende!
    ♥Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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