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Wie immer: Hausfrauenmontag - Haushaltsplan für diese Woche

20 März 2017

Man sieht ja, dass die Posts, die mit Aberglauben und Zauberkram zu tun haben, immer noch am meisten gelesen werden in diesem Blog. Darum habe ich mal wieder ein bisschen gesammelt. Ob es tatsächlich etwas nutzt? Na ja, ich muss gestehen, dass ich nicht so recht an Zauberei glaube. Vielleicht ist es eher unsere Einstellung, die irgend etwas bewirkt, wenn man diese alten Bräuche ausübt, so ähnlich wie man es auch vom Pendeln behauptet.

fruehling-zauber

  • Schneeglöckchen: Werden in Rumänien von Jungmännern am 1. März in Form von silbernen oder goldenen Anstecknadeln oder Armbändchen an ihre Liebsten verschenkt, zusammen mit einem Sträußchen "echter". Das soll bewirken, dass die Liebsten dem Schenkenden den ganzen Frühling über treu bleiben. Für die Augen ist es gut, wenn man sich mit dem ersten Schneeglöckchen, das man findet, über die Lider streicht.
  • Veilchen: Das erste Veilchen, das man findet, soll man verspeisen. Das schützt vor "kaltem Fieber" (Was immer das sein mag). Außerdem kann man sich beim ersten Veilchen auch etwas wünschen, das dann noch vor dem nächsten Frühling in Erfüllung gehen soll.
  • Anemonen, Schlüsselblumen und Gänseblümchen: Die ersten drei Blüten soll man ebenfalls essen, was Gesundheit für das ganze Jahr bewirken soll.
  • Kuckuck: Beim ersten Ruf den Geldbeutel schütteln, damit er das ganze Jahr über gut gefüllt ist.
  • Wer es wagt, sich in der Osternacht auf einen Kreuzweg zu legen, und dabei weder weint noch lacht, weder betet noch spricht, kann vom Teufel, der in der Gestalt eines Jägers kommt, einigen Vorteil erlangen.
  • Osterwasser: war früher nicht das Weihwasser, in das man heute die Osterkerzen tunkt, um sie zu segnen. Man schöpfte es schweigend in einem Brunnen oder einer Quelle, vor Sonnenaufgang. Es soll gegen Hautkrankheiten helfen und wer darin badet, wird garantiert schön!
  • Karfreitagseier sollen, hart gekocht und fein gewürfelt, mit gebackenen Brotbuchstaben von Erstklässlern gegessen werden, damit sie leichter lesen  und schreiben lernen.
  • Gründonnerstagseier, die als Ostereier gesegnet werden, sind besonders gesund und bewahren einen vor Krankheiten. Ausgeblasen, bemalt  und an einen Weidenkätzchenstrauß gehängt, bewahren sie das Haus vor bösen Hexen.
  • Ein Bad am 1. Mai ist besonders förderlich für die Gesundheit. Backen ist auch gut, das sorgt dafür, dass es ein paar Tage trocken bleibt und nicht regnet.
  • Hausputz im Mai ist auch sehr nützlich: Es vertreibt böse Geister.
  • Mit einem Pfingststrauß aus frischem Grün im Haus ist dieses beschützt vor Gewitter, Krankheit, Zauber und Ungeziefer.
  • Pfingstrosen: schützen gegen böse Geister, die Samen fanden, auf eine Schnur gezogen, früher Verwendung als Amulette gegen Ängstlichkeit und Alpträume. Vorsicht, sie sind giftig!
Noch mehr Frühlingszauber findet ihr auf meinen Raben-Frühlingsseiten: [RabenLINK] und auf meinen Osterseiten: [RabenLINK] 



Ich wünsch' euch was!


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Grüßle
Ursel


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