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Gelesen: Wo ich dich finde (E-Book)

24 März 2017

http://rabenseiten.de/blog/blogger%2017/buecher/brooke.jpg  Titel: Wo ich dich finde
Autor: Amanda Brooke
ISBN: 978-3-442-48375-4

Inhalt: Maggie ist blind – und wann immer ihr die Welt zu laut und chaotisch wird, zieht sie sich auf ihre Lieblingsparkbank zurück. Doch in letzter Zeit hängt sie dort vor allem ihren eigenen widersprüchlichen Gedanken nach. Denn sie erwartet ein Kind, und nun nagen Zweifel an der eigentlich so selbstbewussten Frau. Eines Tages lernt sie Elsa kennen, die behauptet, ebenfalls schwanger zu sein und die ebenfalls Probleme hat.

Rabenmeinung: Maggie ist zwar durch ihre Blindheit behindert, aber eigentlich sehr tough. Ihr Blindenhund Harvey hilft ihr dabei, sich zurechtzufinden im Leben. Sie ist glücklich verheiratet mit James und freut sich sehr auf ihr Baby. James und ihre Freunde gehen sehr selbstverständlich um mit ihrer Sehbehinderung, genau wie Maggie selber. Mit ihrer Schwiegermutter versteht sie sich sich nicht gut, diese findet, Maggie ist nicht die richtige Frau für ihren Sohn. Sie trauert der geschiedenen Frau von James hinterher und glaubt nicht, dass Meggie als Blinde mit einem kleinen Kind klar kommen wird. Langsam kommen Maggie dann auch selber Zweifel, ob sie es schaffen kann, mit dem eigentlich sehnlich erwarteten Baby, obwohl ihre Freunde und ihr Mann davon überzeugt sind, dass alles gut gehen wird.

Maggie war mir sehr sympathisch, ich würde sie gerne wirklich kennen. Sie mag nicht auf ihre Blindheit reduziert werden und hat ihr Leben bewundernswert im Griff. Trotzdem verstehe ich ganz gut, wie ihre Schwiegermutter sie verunsichern kann. Ihr Mann James braucht fast zu lange, um die Ernsthaftigkeit des Konflikts mit seiner Mutter zu erkennen, und Maggie schont ihn dabei zu sehr, finde ich. 

Nur Elsa hat ein ganz besonderes Problem, Maggie kann es erstmal im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht sehen...

Es gibt überhaupt einen Haufen Probleme in dem Buch. Wie sich nachher alles irgendwie zusammen findet, ist leider etwas unrealistisch und das gefällt mir nicht so gut. In der Mitte des Buches scheint es auch so gar nicht voran zu gehen, die Autorin hätte sich in manchen Dingen gut etwas kürzer fassen können.
 
Alles in allem ist die Geschichte gefühlvoll, aber durchaus lesenswert.  Ich vergebe

(3 Sterne)

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Grüßle
Ursel


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