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Wie die Alten sungen (Nr. 5): Noch ein paar abergläubische Weisheiten...

11 Oktober 2017

Wie die Alten sungen: Noch ein paar abergläubische Weisheiten...
FOTO VON STOCKSNAP via pixabay


Immer noch gehören die abergläubischen Weisheiten zu den meistgelesenen Posts in diesem Blog! Tztztz! Ihr seid doch alle gar nicht abergläubisch, oder? Aber ich habe hier noch ein paar gesammelt. Wie immer, übernehme ich natürlich keine Garantie für die Wirkung!

  • Wenn man, zum Beispiel wegen eines neuen Jobs, in eine andere Stadt ziehen muss, soll man in der neuen Wohnung die Tür schließen, während man mit dem Rücken dazu steht. Das hilft angeblich gegen Heimweh.
  • Dagegen soll auch helfen, wenn man Salz, oder besser noch Heimaterde in den Rocksaum einnäht oder einen Beutel damit um den Hals hängt.
  •  Niemals mit dem letzten Cent aus dem Geldbeutel irgendwas bezahlen, sonst geht das Geld vielleicht ganz und gar aus!
  • Ein Amselnest neben dem Haus schützt vor Blitzeinschlag.
  • Liebestest: Um festzustellen, ob der oder die Liebste einem treu ist, hält man ein Basilikumblatt über eine Kerzenflamme. Brennt es einfach auf, ist es nicht so weit her mit der Treue, brennt es nur langsam oder gar nicht, ist er oder sie wahrscheinlich treu.
  • Ein zerbrochener Spiegel bedeutet 7 Jahre Pech, dass weiß natürlich jeder. Aber man sollte sich auch nicht in einem kaputten Spiegel oder einer Spiegelscherbe anschauen, das bringt nämlich zusätzlich zum Pech auch noch Krankheiten (vielleicht auch einen Schnitt im Finger).
  • Dreimal auf Holz klopfen bringt Glück und wendet Unglück ab, was zum Beispiel durch Missachtung abergläubischer Vorschriften entsteht.
  • Auf eingenommenes Geld spucken, soll dieses zur Vermehrung anregen.
  • Sich am Sonntag etwas auszuleihen, bringt Pech.
  • Wenn sich Raben auf ein Hausdach setzten, so bringt das dem Hauseigentümer Unglück. Das kann er allerdings verhindern, wenn er drei Mal gegen den Wind spuckt.
  • Schenke niemals jemandem, der dir lieb ist, etwas gelbes. Das bringt Unglück.
  • Fährt der Bräutigam das Brautauto selbst, so bringt das Unglück für die junge Ehe.
  • Wer mit den Gabelzinken sein Essen umrührt, den werden im Sommer viele Insekten stechen.
  • Am Neujahrstag sollte man auf gar keinen Fall Geflügel essen, denn dann fliegt das Glück davon.
  • Wenn man auf einem Weg stolpert, sollte man zurück gehen und das Stück noch einmal überqueren. So kann man Unglück vermeiden.
  • Am Sonntag zu arbeiten, bringt Unglück.
  • Wenn man sich selber die Haare schneidet, zieht man Unglück an.
  • Jemandem die Seife aus der Hand nehmen, um sich selber die Hände zu waschen, bringt Unglück (Auf jeden Fall können Keime übertragen werden, wenn es sich um ein SeifenSTÜCK handelt!)
  • Schwarze Katzen, die einem von links nach rechts über den Weg laufen, sollen ja ebenfalls Unglück bringen. Verhindern kann man dieses, wenn man an einem Jackenknopf dreht, solange sie zu sehen ist. Danach musst du den Knopf vermutlich wieder annähen... Man kann aber auch auf einen Stein spucken und diesen dann über den Weg der Katze werfen.
  • Alles, was man während eines Regenschauers beginnt, endet glücklich.
  • Eine Sicherheitsnadel bei sich zu tragen, bringt Glück.
  • Wer aus Versehen zwei verschiedene Socken trägt, wird an diesem Tag nur Pech haben (vermutlich aber den einen oder anderen, der es bemerkt, ein mehr oder weniger heimliches Grinsen entlocken...)!
  • Wenn einem die Fußsohlen jucken, wird man bald eine Reise antreten.
  • Wenn man jemanden niesen hört, sollte man unbedingt "Gesundheit!" sagen, sonst wird man selber krank, oder es droht einem sonst ein Unglück.
  • In Peru glaubt man, dass es Unglück bringt, im Dunkeln sein Haus auszufegen. Bei uns trägt man das Glück aus dem Haus, wenn man abends den Kehrricht hinaus bringt. Überhaupt soll es Diebe anziehen, wenn man im Dunkeln etwas aus dem Haus trägt, und sei es nur die Mülltüte.
  • Leere Flaschen, die auf dem Tisch stehen, bringen finanzielle Verluste.
  • Wenn man auf der Straße einen Kamm findet, darf man ihn nicht aufheben, das bringt Unglück (vielleicht auch Kopfläuse, wenn man ihn benutzt). 
  • Wäsche muss immer vor dem Dunkelwerden von der Leine genommen werden, andernfalls  können böse Zauberkräfte hinein fahren und den Besitzer der Kleider schädigen.


Ich suche mir wieder die glückbringenden Weisheiten heraus... Wie es aussieht, bin ich allerdings eher eine pragmatische Person. Hier kannst du auch testen, wie es um deinen Aberglauben bestellt ist: [LINK] 

Die anderen Posts mit den abergläubischen Weisheiten:
Wie die Alten sungen (Nr. 1): Abergläubische Weisheiten für den Haushalt [RabenLINK]
Wie die Alten sungen (Nr. 2): Mehr abergläubische Weisheiten für den Haushalt [RabenLINK]
Wie die Alten sungen (Nr. 3) - Noch mehr abergläubische Weisheiten für den Haushalt[RabenLINK]
Wie die Alten sungen (Nr. 4) - Und noch mehr abergläubische Weisheiten [RabenLINK]
Frühlingszauber [RabenLINK]
Wie die Alten sungen (Nr. 5) - Noch ein paar abergläubische Weisheiten [RabenLINK]





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Ursel


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