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Die Ritter sind los

10 Mai 2009

Dies war der schönste aller Ritter, die sich an diesem Wochenende in der Rabenstadt versammelt hatten.

Die edlen Herren...

fochten Turniere aus mit Topf- und Kopfschlagen, wobei letztere zum Glück aus Runkelrüben bestanden, und ritten Tjosten,

droschen aber manchmal auch einfach rüpelhaftig auf einander ein.

Unsere Ritter und wir Frauen probierten todesmutig Schwarzbier (lecker), Taosaft (ebenfalls lecker) und Druidenbier (stark gewöhnungsbedürftig), es gab Würstchen und Schwein vom Grill., und einen kleinen mittelalterlichen Markt So gemütlich und atmosphärisch wie in Waldreichenbach war dieses "Turney" allerdings nicht. Woran es lag? Vielleicht an dem etwas kahlen Platz? Vielleicht aber auch daran, dass die Akteure anscheinend nicht wirklich mit Leib und Seele dabei waren, sondern alle irgendwie "verkleidet" wirkten. Die meisten versuchten nicht einmal, "mittelalterlich" zu reden. Es liefen auch nicht, wie in Waldreichenbach, Gruppen von Musikanten umher, die sich einfach irgendwo an einer Ecke hin stellten und aufspielten. Zudem war der Eintritt für das, was dort geboten wurde, doch reichlich teuer: 12 "Taler" pro Nase mussten wir berappen.

Na ja, aber das abendliche Gewitter, bei dem garantiert einige der prachtvollen Zelte davon geflogen sind, haben die Leute natürlich auch nicht verdient. Es war zeitweilig finster, als ob der Weltuntergang herein bräche, die Bäume lagen fast waagrecht im Wind, unsere Rankgitter auf dem Balkon bogen sich, wie ich es noch nie gesehen hatte, und der notdürftig befestigte Blitzableiter hatte sich auch bei der ersten Sturmboe wieder verabschiedet. Glücklicherweise ist sonst bei uns nichts passiert. In den Garten habe ich mich aber noch nicht getraut.


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Grüßle
Ursel


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