page Rabenzeit - das Blog der Rabenfrau: Analog und imitiert - guten Appetit!

Analog und imitiert - guten Appetit!

12 August 2009


Wisst ihr so genau, was da neulich so Leckeres auf der Pizza war? Zumindest in Baden-Württemberg sind Schinken- und Käseimitate weit verbreitet, wie neulich in unserem örtlichen Käseblatt zu lesen war. Der Gaststättenverband hat seinen Mitgliedern angeblich empfohlen, keine Imitate zu verwenden, aber natürlich seien dies, so heißt es, ja ganz legale Lebensmittel. Natürlich... Aber Hinterschinken kommt doch normalerweise aus der Hinterkeule eines Schweins und besteht nicht aus einer Art Brätmasse und Zutaten wie Soja- und/oder Milcheiweiß, Weizenstärke und Geschmacksverstärkern. Schon erstaunlich, dass es Schinken gibt, der zurü Hälfte aus Wasser besteht! Und Käse enthält doch auch nicht hauptsächlich angedicktes Wasser!

Man kann auch Garnelen kaufen, die aus Surimi und einem Extrakt aus Garnelenschalen gebastelt wurden. Zumindest muss man diese nicht auspulen...

Na klar, im Lebensmittelladen kann, jedenfalls bei verpackter Ware, jeder Dussel nachlesen, was da eigentlich eingepackt worden ist. Aber wenn das Zeug erstmal gastronomisch verarbeitet wurde, ist das auf jeden Fall schwieriger.

Hier kann man mal genauer gucken:

http://www.youtube.com/watch?v=iojPgeA9Wzo

http://www.youtube.com/watch?v=QpQFE6wS_sc

und man sieht auch, wie leicht sich Verbraucher da betuppsen lassen...



1 Kommentar :

  1. Tja, das lernt man heute (leider) auf jeder besseren Business-School: Ein Produkt muss entweder jedes Jahr mehr Gewinn abwerfen oder jedes Jahr billiger werden (und das über die gesamte Produktlaufzeit). Da die Lebensmittelindustrie inzwischen auch nach diesen Vorgaben arbeitet und bei den Lohnkosten in der Herstellung nichts mehr zu sparen ist, sind die Folgen absehbar...

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Ich freue mich über jede Nachricht von euch!
Grüßle
Ursel


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