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Hausfrauenmontag: Kerzenpflege

21 September 2009




Die dunkle Jahreszeit beginnt! Für die Rabenfrau gehören Kerzen unbedingt dazu. Am liebsten hätte ich natürlich eine "richtige" Feuerstelle, aber das ließ sich leider mit all den Dingen, die ich in unserem Wohnzimmer verstauen möchte, nicht unter einen Hut bringen. So wurde der (Gel-) Karmin zugunsten von mehr Stauraum leider gestrichen, und ich muss mich mit Kerzen für den inneren Feuerteufel begnügen.

Ich finde es schwierig, in einem Raum Gemütlichkeit herzustellen, ohne dass wenigstens eine Kerze brennt. Kerzen symbolisieren für mich einfach Entspannung, Vergnügen, Wärme. Ich muss immer Unmengen davon auf Vorrat liegen haben, und ich komme selten ohne eine Ladung Teelichter aus dem gelben Möbelhaus. Wenn ich mich in meinem Lieblingssessel im Wohnzimmer nieder lasse, muss ich wenigstens die Kerze(n) anzünden, die auf dem Tisch stehen, am liebsten auch noch die auf dem Regal , auf dem Gläserschrank, und die Windlichter auf der Fensterbank...

Auf meinem Regal steht ein Schälchen (was Sohn2 ab und an als Aschenbecher zweckentfremdet, igitt!] für die abgebrannten Kerzen und Teelichter, darin befindet sich auch eine praktische Zange [Link], mit denen man Kerzen löschen und gleichzeitig den Docht kürzen kann, und daneben liegt mein Kerzenanzünder. Seit diverse Designerteile bei uns nicht lange funktioniert haben, benutzen wir bloß noch Billigmodelle aus dem Sonderangebot der A...-"Boutique". Außerdem habe ich dort einen kleine Salzsträuer stehen.

Raben-Tipps zur Kerzenpflege:
  • Dass man Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen lassen sollte, dürfte wohl inzwischen jedem bekannt sein. Das gilt auch für Teelichter! Wir hatten einmal den Fall, dass sich bei einem Teelicht in einem Glas das Wachs entzündete und die Flammen hoch empor schlugen. Glücklicherweise hat der Rabenmann geistesgegenwärtig einen Untersetzer auf das Glas gelegt und die Flamme zum Erlöschen gebracht.
  • Ein paar Körnchen Salz, die man in das flüssige Wachs rund um die Kerze sträut, sollen dafür sorgen, dass die Kerze langsamer und gleichmäßiger abbrennt und nicht tropft.
  • Ein paar Tage im Tiefkühlfach, eingeschlagen in Wachspapier oder ganz prosaisch in einem Plastikbeutel, sollen das selbe bewirken.
  • Der Kerzendocht sollte nicht viel länger als 10 bis 15 mm sein, ansonsten rußt die Kerze. Ist er kürzer, kümmert die Flamme, dann kann man die Kerze löschen und vorsichtig etwas Wachs aus dem Brennteller abgießen. Wenn das oft wieder vorkommt, ist der Docht der Kerze zu dünn. Das passiert häufig bei Billigkerzen.
  • Verstaubte Kerzen kann man mit einem Spiritusläppchen reinigen.
  • Falls man keinen Kerzenanzünder oder lange Strichhölzer besitzt, kann man Kerzen in Windlichtern auch mit einer (ungekochten) Spaghetti-Nudel entzünden.
  • Kerzenleuchter, die mit herunter getropftem Wachs verschmutzt sind, kann man reinigen, indem man sie 1/4 Stunde bei 50°C in den Backofen auf eine zusammengefaltete Zeitung legt und dann mit einem weichen Lappen abputzt. Glasleuchter gibt man besser ein paar Tage in die Tiefkühltruhe, dann zieht sich das Wachs zusammen und kann leicht abgepellt werden.
  • Dicke Kerzen sollten immer so lange brennen, bis der ganze Brennteller flüssig geworden ist. Sonst brennen sie "hohl" ab.
  • Falls sich doch ein hoher Rand gebildet hat, kann man diesen abschneiden, wenn das Wachs im Brennteller nicht mehr flüssig, aber noch warm ist.
  • Der Brennteller mit dem flüssigen Wachs sollte immer sauber gehalten werden. Dochtreste und Reste von Streichhölzern, die hinein gefallen sind, immer entfernen. Ansonsten könnte sich an ihnen eine Zweitflamme ausbilden, die die Kerze unregelmäßig abbrennen oder auslaufen lässt. Möglicherweise verstopft das verschmutzte Wachs auch den Docht und die Kerze brennt nurmehr kümmerlich.
  • Kerzen sollten nicht zu dicht neben einander stehen (Mindestabstand: 15 cm), weil sie sich sonst gegenseitig mit ihrer Wärme beeinflussen und unregelmäßig und zu schnell abbrennen und verbiegen. Leider ergeben daher mehrere brennende Kerzen auf einem Teller meistens bald einen unschönen Wachshaufen.
  • Verbogene Kerzen kann man wieder gerade biegen, wenn man sie eine Weile in heißes Wasser legt. Bevor man sie anzündet, sollte man sie aber dann abkühlen lassen.
  • Gelegentlich bildet der Kerzen-Docht rußige Knötchen. Diese müssen entfernt werden, mit einer speziellen Dochtschwere oder mit der oben erwähnten Kerzenzange.
  • Nicht verpackte Kerzen in verschiedenen Farben getrennt lagern. Das farbige Wachs färbt ab. Übrigens auch auf Holz und Stoff!
  • Kerzen sind unbeschränkt lagerfähig.



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Ursel


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